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7 Erfolgstipps als Hochzeits-DJ

Als Hochzeit-DJ spielst Du am großen Tag des Brautpaares eine wichtige Rolle. Foto: Olga Sabelnikova / Shutterstock
Als Hochzeit-DJ spielst Du am großen Tag des Brautpaares eine wichtige Rolle. Foto: Olga Sabelnikova / Shutterstock

DJ sein ist nicht leicht. Dabei fängt es meistens mit der Leidenschaft für die Musik an, zumindest war es bei mir so. Doch wie kommt man dazu auf Hochzeiten aufzulegen, welche Musik brauche ich da, wie kann ich meine Bookingquote erhöhen und auf was muss ich achten, damit ich nicht so schnell von der Bildfläche verschwinde, wie ich gekommen bin?

Daher habe ich hier 7 Tipps zusammengetragen, wie Du als Hochzeits-DJ ein wenig erfolgreicher wird:

1. Das wichtigste am DJ ist die Musik!

Als Hochzeits-DJ bist Du ein sogenannter „Allrounder“. Das heißt Du musst die grundlegenden Hits aus sämtlichen kommerziellen Musikrichtungen der letzten 60 Jahre kennen. Als reiner Electro- oder Hip-Hop-DJ von hier auf jetzt auf Hochzeiten auflegen zu wollen, ist nicht sehr ratsam. Gerade weil eine Hochzeit eine Familienfeier ist und hier sämtliche Generationen vertreten sind. Von der Tochter über den Onkel bis hin zur Oma. Und jeder davon hat einen anderen Musikgeschmack und seine eigenen persönlichen Lieblings-Hits.

Daher solltest Du jede kommerzielle Musikrichtung grundlegend beherrschen. Dazu zählen u.a. Rock, Pop, Oldies, Charts, Black, House, Latino, Reggae, Schlager, NDW, Stimmungsmusik, Standard- und Lateintänze und die Top-Hits aus den einzelnen Jahrzehnten von den 50ern über die 70er, 80er & 90er bis hin in die aktuellen Charts. Und jedes Jahrzehnt hat zudem noch seine eigenen Highlights und Stilrichtungen gehabt. Da gibt es jede Menge Musik. Und dann bitte nur die Top-Hits, denn hier triffst Du den größten Querschnitt der Gäste.

2. Dein Marketing!

Oder wie es heißt: Deine Darstellung nach außen.
Was benötigst Du dafür? Erst einmal das, was Dich am besten im heutigen Alltag darstellt: Eine Webseite. Dort zeigst Du Dich so wie Du bist mit all Deinen Erfahrungen, Referenzen, Vorlieben an Musik, deiner Technik und Deinem Service den Du anderen als DJ anbieten willst.

Hier kannst Du auch Deine persönlichen Lieblings-Hits aufzählen, Deine selbstgemixten Promo-Tapes zeigen und auch die Songs, die Du gerne auf Hochzeiten spielst. Das ist der Grundstein. Ohne Webseite geht eben kaum was, wenn Du noch nicht so bekannt bist.

Grafik der Hochzeits-DJ Akadmie
In der Hochzeits-DJ Akademie vermitteln Mike und Thorsten per kostenlosem Podcast und in Workshops fundiertes Wissen an Hochzeits-DJs. Grafik: Hochzeits-DJ Akademie

3. Schick nach einer Kundenanfrage nicht einfach blind einen Preis raus, ohne Deine Leistung zu kennen!

Interessiere Dich für den Kunden und frage die wichtigsten Daten zu seiner Feier ab, nach der Du Dich orientieren kannst. Mach das vor allem alles schriftlich.
Das wären z.B.

  • Kundenadresse für den Angebotskopf
  • Art der Feier (Hochzeit, Geburtstag, Firmenevent usw.)
  • Ort der Feier (Entfernung, damit Du Anfahrtskosten berechnen kannst)
  • Anzahl der Gäste (So weißt Du wie groß die Feier wird und welche Technik Du einplanen musst)
  • Von wann bis wann sollst Du als DJ spielen? (Auch hier kannst Du anhand der Wünsche des Kunden Deine Kosten an Stunden perfekt mit einrechnen)
  • Eventuelle Sonderwünsche des Kunden (Uplighting System, separate Lautsprecher für Outdoor)
  • Welche Musik wünscht er sich zu seiner Feier? (Deckst Du diese überhaupt ab?)
    Hast Du diese Daten zusammen, kannst Du ein persönliches, individuelles und perfekt auf den Kunden abgestimmtes Angebot rausschicken. Das schätzt ein Kunde mehr, als wenn Du ihm blind einen Preis an den Kopf wirfst.

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