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Pioneer DJ DDJ-SB3: automatisiert Scratchen

Pioneer DJ DDJ SB3
Pioneer DJ DDJ SB3. Foto: Pioneer DJ

Pioneer DJ hat sein neuestes Update seines Einsteiger-Controllers für das neue Serato DJ Lite vorgestellt. Der 2-Kanaler Pioneer DJ SB3 bringt gegenüber seinem Vorgänger DDJ-SB2 eine Reihe von Änderungen.

So hat er nun separate Tasten für Start/Pause, Cue, Shift und Sync in einer Anordnung wie bei vielen „größeren“ Geräten von Pioneer DJ. Damit wurde die Belegung der Pads entschlackt und es stehen jetzt pro Deck echte acht Performance Pads zur Verfügung (bei den Hotcues erst nach einem Upgrade auf Serato DJ Pro, das die Lite Version nur vier Hotcues unterstützt). Auch eine dedizierte Loop-Sektion hat der SB3 spendiert bekommen. So sind weitere Pad-Modi möglich.

Bild der Arbeitsoberfläche des DDJ-SB3
Der DDJ-SB3 hat jetzt jeweils von den Pads getrennte Transport- und Loop-Sektionen. Foto: Pioneer DJ

Unter den acht Betriebsarten der Performance Pads sticht „Pad Scratch“ heraus. Hier ist jedem der acht Pads ein Scratch-Effekt zugeordnet. Diesen wendest du auf den laufenden Track elektronisch an, also ohne dass du das Jog Wheel oder einen Fader anfassen musst. Einfach ein Pad drücken und Scratch-Sounds kommen aus den Boxen.

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Mit 2,1 kg ist der DDJ-SB3 sehr leicht, die Abmessungen sind kompakt. Toll sind die großen Alu-Jog Wheels. Durch Umschalten erlaubt er die Steuerung von vier virtuellen Decks.

Viele Neuerungen am DDJ-SB3 gehen in die richtige Richtung, insbesondere die Trennung der Track-Controls und der Loop-Sektion von den Pads. Über den Segen der Pad Scratch Effekte kann man sicherlich streiten. Dass das dazu führt, dass DJs die gehörten Effekte mit Jog Wheel und Fader nachahmen, kann man auch bezweifeln.

Unglücklich ist, dass nun eine schwarze, unbeleuchtete Taste auf dunkelgrauem Hintergrund die Shift-Funktion übernimmt. Auch dass du zum Einstellen des Kopfhörer-Mixes nun kein Bedienelement mehr hast, ist ein Nachteil gegenüber dem Vorgänger mehr. Und ein Freund von Miniklinke als Kopfhöreranschluss bin ich auch nicht.

Die rückseitigen Anschlüsse des DDJ-SB3: Master, Mikrofon-Eingang und USB
Der DDJ-SB3 hat ein Minimum an notwendigen Anschlüssen. Foto: Pioneer DJ

Er bleibt wie seine Vorgänger ein Einsteiger-Controller. Er hat nur die nötigsten Anschlüsse, die Klinken-Buchse für einen großen Kopfhörer-Stecker wurde gespart. Die Fader sind (zu) kurz und die Effekt-Sektion abgestrippt gegenüber seinen größeren Brüdern.

Der Pioneer DJ DDJ-SB3 ist bereits lieferbar. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 259 €. Die abgespeckte DJ Software Serato DJ Lite (für Mac und Windows) ist im Preis enthalten. Ein Upgrade auf die Vollversion Serato DJ Pro ist möglich.

Was gefällt dir der neue Pioneer DJ DDJ-SB3? Was hältst du von Pad Scratch? Teile deine Meinung in den Kommentaren …


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Promo-Video: Pioneer DJ DDJ-SB3 (Englisch)

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2 Kommentare

  1. in der tat hat die neue scratchroutine die user polarisiert. auch virtualdj hat bereits reagiert und unterstützt den controller nativ in der aktuellsten build

    • Hi Robert, danke für die Info. Sind denn die Scratchroutinen eine Funktion des Controllers oder in Serato DJ Light realisiert? Sprich, kann ich die mit VDJ auch nutzen? So fragend …

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