Test & Video: Numark Mixtrack Pro 3

Numark Mixtrack Pro 3
Numark Mixtrack Pro 3. Foto: Numark
  • Autoren-Wertung
  • bewertet 4 Sterne
239 bis 249
  • 80%

  • Numark Mixtrack Pro 3
  • Rezensiert von:
  • Veröffentlich am:
  • Zuletzt überarbeitet: 25. November 2015

Numark Mixtrack Pro 3

Auspacken / Erster Eindruck

Der Mixtrack Pro 3 ist die dritte Ausgabe des Mixtrack Pro, der bereits im Spätsommer 2010 auf den Markt kam. Das neue Modell ist allerdings gegenüber dem direkten Vorgänger aus dem Frühjahr 2013 stark überarbeitet worden. Die Breite des Controllers entspricht jetzt der des Numark NV, auch das Layout ist sehr stark an diesen hochwertigen 4-Kanal Controller angelehnt: Die Größe der hochauflösenden Jog Wheels aus Metall ist identisch, die Anordnung und Größe von Transport Sektion, Beatpads, Fadern und Effekt-Knöpfen ist ebenfalls gleich. Der beim Mixtrack Pro 2 eher nervende Fader für die Master-Lautstärke wurde nun durch einen klassischen zentralen Drehknopf ersetzt.  Ins Auge fällt auch der neue Touchstrip je Deck oberhalb der Effekt-Knöpfe.

Gegenüber dem Vorgänger hat der Mixtrack Pro 3 durch die neuen Abmessungen wesentlich mehr Platz auf der Oberfläche gewonnen, was das Arbeitsgerät deutlich übersichtlicher macht und die Bedienung erleichtert. Auch wird durch das konsistente Bedienkonzept der Wechsel zwischen verschiedenen aktuellen Numark Modellen zum Kinderspiel.

Das Gerät ist angenehm leicht und kompakt in der Höhe und Tiefe. Die Breite, die sich bei der Benutzung so gut macht, lässt ihn beim Transport allerdings etwas sperrig werden. Aufpassen sollte, wer sich ein Case oder eine Tasche für den Controller aussucht: die Abmessungen in der Bedienungsanleitung beziehen sich auf das eigentliche Gehäuse, lassen aber den zusätzlichen Platzbedarf für Regler und Jog Wheels (oben) und Drehregler für Mikrofonlautstärke (vorne) außen vor.

Der Mixtrack Pro 3 wird vom Rechner über den USB-Anschluss vollständig mit Strom versorgt, ein Netzteil gibt es nicht. Was nicht da ist, kann nicht vergessen werden – und es ist weniger zu verkabeln.

Das Gehäuse ist aus hochwertigem Kunststoff sauber und verwindungssteif gefertigt. Zentral sitzt ein großer Drehregler zum Browsen in den Tracks. Daneben gibt es rechts und links je einen Load-Knopf zum Laden des  ausgewählten Tracks ins entsprechende Deck. Unter dem Browse-Regler befinden sich drei Drehregler für Master-Lautstärke, Cue Mix und Kopfhörer-Lautstärke.

Die Kanalfader und der leicht laufende Crossfader haben jeweils 45 mm Verstellweg. Die Crossfader-Kurve kann über die Einstellungen in Serato DJ Intro stufenlos zwischen Mixen und Scratchen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Jeder Kanal verfügt über eine Aussteuerungsanzeige mit fünf LEDs, einen Filter und einen 3-fach EQ. Leider gibt es keinen Kanal Gain-Regler, so dass zum Angleichen unterschiedlich lauter Songs die Kanalfader herhalten müssen. Mit 100 mm Verstellweg sind die Tempo-Fader schön lang und erlauben ein gefühlvolles Anpassen der Geschwindigkeit. Sie kommen ohne Klickpunkt in der Nullstellung.

Die beiden 10 cm großen Jog-Wheels haben Alu-Platten als Oberfläche und seitlich rundum silberfarbigen Kunststoff. Vor den Jogs sitzen an jedem Deck acht RGB hintergrundbeleuchtete Beatpads. Über die Taste „Pad Modus“ lassen sich der oberen Pad-Reihe drei verschiedene Betriebsarten zuweisen: Manuelles Looping, Auto-Looping und Samples.

Daneben, jeweils zur Mix-Sektion hin angeordnet, sitzt die Transport-Sektion mit den üblichen Tasten: Play/Pause, Cue, Sync und Shift. Diese sind aus hellem Leichtmetall gefertigt und leuchten bei Betrieb. Oberhalb der Jogs sitzen je Kanal drei Knöpfe zur Effektaktivierung, eine TAP-Taste zur manuellen Eingabe der BPM-Zahl, ein Touchstrip zur Dry / Wet Steuerung der gewählten Effekte und ein „Beat“ Drehregler, mit dem auf den Beat synchronisierte Effekte auf Bruchteile eines Beats,  einen ganzen Beat oder ein Vielfaches davon verteilt werden.

Numark Mixtrack Pro 3 mit den Anschlüssen vorne
Der Numark Mixtrack Pro 3 mit den Anschlüssen vorne. Foto: Numark

An der Vorderseite sitzen links die Kopfhöreranschlüsse in den beiden üblichen Größen (6,3 mm Klinke und 3,5 mm Mini-Klinke), also keine Sorgen wegen vergessenem Kopf-Hörer-Adapter. Vorne rechts kann ein Mikrofon angeschlossen werden (6,3 mm Klinke). Hier sitzt der Lautstärkeregler direkt neben dem Eingang. Das Mikro ist direkt zum Ausgang

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