DJ Hardware

Test & Video: Denon DJ MC2000

Denon MC2000 von oben
Der 2-Kanal Controller Denon MC2000 von oben. Foto: Hersteller
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  • Denon MC 2000
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  • Veröffentlich am:
  • Zuletzt überarbeitet: 23. November 2015

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Denon DJ MC2000

Der Denon DJ MC2000 ist ein solide gebauter, preisgünstiger 2-Kanal Controller mit integrierter Soundkarte für Serato DJ Intro. Die hohe Bauqualität zeichnet ihn in dieser Preisklasse aus.

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Er kam bereits im Sommer 2012 auf den Markt und war preislich in der Mittelklasse der 2-Kanal Controller positioniert. Drei Jahre später sind etliche seiner damaligen Konkurrenten vom Markt verschwunden, den Denon DJ MC2000 gibt es noch immer. Inzwischen ist er mit 235 € Strassenpreis als Einsteigermodell zu bezeichnen. Also der richtige Zeitpunkt, einen Blick auf diesen bewährten DJ Controller zu werfen.

Auspacken / erster Eindruck

Das Erste, was beim Denon DJ MC2000 auffällt, ist seine ausgesprochen wertige Bauweise. Wo bei anderen DJ Controllern Kunststoff regiert, zeichnet er sich durch ein hochwertiges Stahlgehäuse aus, das sich anfühlt wie aus dem Vollen gefräst. Das bringt das Gewicht auf vertrauenserweckende 2,7 kg – noch immer gut zu transportieren.

Geliefert wird er mit Serato DJ Intro. Auf der CD im Karton ist noch Version 1.09, über die Webseite von Serato ist aber ratzfatz die aktuelle Version 1.25 aufgespielt. Eine zweite CD beinhaltet den ASIO Treiber für Windows Rechner, am Mac nutzt der Denon DJ MC2000 das Core Audio Framework von OS X, so dass keine weiteren Treiber-Installationen notwendig sind. Außerdem findet sich im Karton ein USB-Kabel, um den Controller mit dem Rechner zu verbinden. Vom Rechenknecht bezieht er auch seinen Strom, eine separates Netzteil gibt es nicht. Praktisch.

Die Tempo- und Line-Fader laufen wunderbar satt und sind so gegen unabsichtliches Verstellen ausgesprochen immun. Der Crossfader fliegt quasi ohne Widerstand von einem Kanal zum anderen – eine Freude. Die Crossfader-Kurve kann über die Einstellungen in Serato DJ Intro stufenlos zwischen Mixen und Scratchen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Kanal- und Crossfader sind 45 mm lang, die Tempo-Fader laufen 60 mm und haben einen leichten Klick in der Nullstellung. Key Lock und der Arbeitsbereich der Tempo-Fader lassen sich über einen Knopf oberhalb des Faders einstellen. Außerdem sind +/- Tasten für Pitch-Bend an Bord, so dass CDJ-Jünger auch so die Geschwindigkeit eines Tracks verändern können.

Bis auf den Browse-Button und die beiden Drehknöpfe in der Effektsektion zum Einstellen der Beats sind alle anderen Drehregler gummiert und erlauben so ein tolles Arbeiten, auch wenn es mal heiß und schwitzig wird. Zieht man einen Drehknopf ab, kommt darunter ein aus Metall gefertigter Regler zum Vorschein. Sehr vertrauenserweckend. Alle Tasten verfügen über einen Klick und einen sauberen Druckpunkt. Sie geben somit eine gute Rückmeldung, wann sie einen Befehl entgegengenommen haben. Sie sind – bis auf die -/+ Tasten  für die Loopsteuerung und Pitch Bend  – außerdem alle per LED farbig hintergrundbeleuchtet.

Die Jog Wheels hat der MC2000 von seinem großen Bruder, dem 4-Kanal-Mixer Denon DJ MC6000 in der ersten Ausführung, geerbt. Sie haben einen Durchmesser (oben) von 9 cm. Ihre Oberfläche ist aus schwarz eloxiertem Metall und wird von einem silbernen Ring geschmückt. Die schwarze Arbeitsfläche der Jogs ist leicht angeraut, so dass die Finger in jeder Situation bestens Halt finden. Der schräge Rand der Jogs ist mit ungleichmäßig angeordneten Vertiefungen versehen. Hier wären mir Griffmulden oder eine gleichmäßige Musterung lieber.

Das Layout der Decks ist bis auf die Anordnung der Tempo-Fader mit der Taste für Key Lock / Pitch Range, die jeweils aussen sitzen, identisch. Dadurch befinden sich beim linken Deck die beiden Tasten für Pitch Bend weit entfernt vom Tempo Fader.

Oberhalb der Jogs befinden sich jeweils vier Tasten, die entweder für Hotcues genutzt werden oder – nach Aktivierung über die darunter befindliche Taste „Sample Mode“ – zum Abfeuern von Samples dienen.

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