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Test & Video: Allen & Heath Xone:PX5

Test & Video: Allen & Heath Xone:PX5
Test & Video: Allen & Heath Xone:PX5. Foto: Andreas Paul // einfachauflegen.de
  • Autoren-Wertung
  • bewertet 5 Sterne
1299 bis 1399
  • 100%

  • Allen & Heath Xone:PX5
  • Rezensiert von:
  • Veröffentlich am:
  • Zuletzt überarbeitet: 9. Juni 2017

Seit die britische Traditionsmarke um die Jahrtausendwende erstmals Xone: Mischpulte auf den Markt gebracht hat, haben sich diese DJ-Mixer zu Recht einen hervorragenden Ruf für exzellenten Klang und erstklassige Verarbeitung erarbeitet. Mit dem Xone:PX5 habe ich den jüngsten Sproß der Xone: Familie einen ausgiebigen Test unterzogen. Der PX5 ist eine hochwertiger analoger 4+1 Kanal-Mixer mit digitalen Effekten, eingebauter Soundkarte und dem berühmten Allen & Heath VCF-Filter.

Allen & Heath Xone:PX5 von oben
Der Allen & Heath Xone:PX5. Foto: Allen & Heath

Weltpremiere hatte der Xone:PX5 im Juli 2016 in der Kantine des Berliner Berghain. Wir hatten von dort berichtet. Er kostet ungefähr so viel wie der Klassiker Xone:92 – trotzdem ist er nicht als sein Nachfolger positioniert. Vielmehr ergänzt der analoge Mixer mit seinen digitalen Features das Angebot von Allen & Heath. Vom Layout und Workflow ist der Xone:PX5 dichter als jeder andere Xone-Mixer an anderen Club-Mixern dran. Somit kommen mit ihm auch DJs schnell zurecht, die sonst mit Mischpultern anderer Marken arbeiten. Somit erst er ist eine spannende Alternative zu einem Pioneer DJ DJM-850 oder DJM-900nexus.

Er ist von Native Instrument für Traktor Scratch Pro 2 zertifiziert. Der PX5 wird von der DJ Software auf dem Mac automatisch erkannt, da er CoreAudio / CoreMIDI class compliant, ist. An Windows-Rechnern muss noch ein ASIO-Treiber für die Soundkarte installiert werden.

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Mit der Traktor Scratch Pro Software und dem entsprechenden Control-Medien (Vinyl oder CD) lässt sich mit ihm ganz schnell und einfach ein DVS-Setup ohne zusätzliche Soundkarte und umständliche Verkabelung aufbauen. Das geht natürlich auch mit anderen DJ Weichwaren, die keine bestimmte Soundkarte voraussetzen (Virtual DJ, Mixxx). Eine Lizenzierung für Serato DJ plant Allen & Heath derzeit nach Aussage des deutschen Vertriebs nicht.

Auch sonst bietet der Mixer extrem viele Möglichkeiten analoge, digitale und gemischte Setups aufzubauen. Sei es bei den Zuspielern oder auch bei der Einbindung von Effektgeräten oder elektronischen Instrumenten.

Auspacken des Xone:PX5

Aus dem schön gestalteten Karton entnehme ich 5,2 kg feinste DJ-Technik. Die massive metallene Frontplatte in elegantem mattschwarz ist sorgfältig beschriftet und wird von sauber versenkten, silberfarbenen Torxschrauben gehalten. Der Innofader-kompatible Crossfader ist austauschbar, allerdings muss dazu die Frontplatte gelöst werden.

Das Gehäuse aus Stahlblech hat gefällig abgerundete Ecken. Es baut zwar mit 9,3 cm flacher als viele andere professionelle Club-Mixer. Leider ist das Gehäuse aber noch immer ein paar Millimeter höher als ein typischer DJ-Plattenspieler. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es bündig mit z.B. einem SL-1210er abschliesst.

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