Test & Video: Monkey Banana Turbo 5

Monkey Banana Turbo 5 rot
Monkey Banana Turbo 5 rot. Foto: Monkey Banana
  • Autoren-Wertung
  • bewertet 5 Sterne
229
  • 100%

  • Monkey Banana Turbo 5
  • Rezensiert von:
  • Veröffentlich am:
  • Zuletzt überarbeitet: 25. November 2015

Test & Video: Monkey Banana Turbo 5 Nahfeld Monitor

Die Monkey Banana Turbo 5 sind die zweitkleinsten Monitor-Lautsprecher aus der Turbo-Serie des badischen Herstellers. Neben einem 4-Zoll Modell gehören noch zwei größere Schwestern mit 6- und 8-Zoll Treiber zur Familie, die alle den gleichen 1-Zoll-Seidenhochtöner haben, sowie ein 10-zölliger Subwoofer. Die Boxen gibt es in schickem Rot, dezentem Schwarz und knalligem Gelb. Besonderes Merkmal ist die auffällige sechskantige Form.

Monkey Banana Turbo 5 gelb
Die Monkey Banana Turbo 5 in leuchtendem Gelb. Foto: Monkey Banana

Auspacken / Erster Eindruck

Mit ihrer roten Farbe und dem auffälligen Gehäuse-Design stechen die Monkey Bananas sofort ins Auge. Die Form ist ausgesprochen gefällig. Auf der Vorderseite werkelt nur eine ins Monkey Banana Logo integrierte LED, die den Betriebszustand anzeigt.

Monkey Banana Turbo 5 rot Rückseite
Die Rückseite der Monkey Banana Turbo 5 mit den analogen und digitalen Anschlüssen. Foto: Monkey Banana

Die Anschlüsse auf der Rückseite sind aus DJ-Sicht mehr als komplett: eine Kombi-Buchse nimmt symmetrische Signale von XLR- und 6,3mm Klinkensteckern entgegen, eine Cinch-Buchse ist offen für asymmetrische analoge Audio-Signale.

Zusätzlich vorhanden ist ein weiteres Paar Cinch-Buchsen, von der eine Cinch-Buchse digitale Signale (S/PDIF) annimmt und die andere diese an eine weitere Box weiterreicht. Im Inneren der Box überführt ein Wandler mit 24 bit / 192 KHz das digitale in ein analoges Signal, das die Box dann verstärkt. Mit einem kleinen Schalter wird die Box entweder auf analogen oder digitalen Betrieb eingestellt. Über einen weiteren Schalter wird der Box beigebracht, ob sie sich dem rechten oder linken Kanal des digitalen Futters widmet.

Der Lautstärkeregler dürfte gerne etwas größer sein, das gleiche gilt für die beiden Regler der Klangregelung. Alle drei sind aus geriffeltem Hartplastik – hier würden wir uns entsprechend größere, gummierte Bedienelemente wünschen. Da bei einem Monitor diese Regler meist nur einmal angefasst werden, tut das der Box aber keinen Abbruch.

Die Klangregler erlauben, das Klangbild bei 10 KHz und 100 Hz um jeweils bis zu 6 dB anzuheben oder abzusenken und so an die Abhörsituation oder die eigenen Hörpräferenzen anzupassen.

Mit einem Gewicht von knapp 6 kg pro Stück liegen die Monkey Banana Turbo 5 satt in der Hand und strahlen entsprechende Solidität aus. Die Verarbeitung ist makellos. Das Gehäuse aus hochwertigem, sauber gefrästem MDF ist einwandfrei foliert. Unter besagter Folie sind am Boden vier Vertiefungen zu ertasten. Wird an diesen Stellen die Folie mit einem spitzen Gegenstand durchstoßen, kommen vier „tiefergelegte“ Gewinde zum Vorschein, die dazu dienen, die Monkey Banana Turbo 5 mit einem passenden Stativ oder Wandhalter fest zu verbinden oder sie auf Spikes zu stellen. Wer die Gewinde nicht nutzt, lässt die Folie intakt und erfreut sich einer Box mit wunderbar glattem Unterboden. Für die Aufstellung auf einer ebenen Fläche liegen noch vier selbstklebende Gummiringe je Box bei, die der akustischen Entkopplung vom Untergrund dienen.

Im Inneren jeder Box werkeln zwei Class-A/B Verstärker, die die Hoch- und Tieftontreiber getrennt befeuern. Beide Abteilungen sind im Inneren der Box akustisch hermetisch getrennt. Die Box ist im Inneren mit Filz bedämpft. Eine analoge Frequenzweiche kümmert sich um die Aufteilung der Signale in die entsprechenden Abteilungen.

Die Bedienungsanleitung zeugt wie auch der Rest der Box von der Liebe des Teams zu seinem Produkt. Alles sehr gut, in klarer, verständlicher Sprache beschrieben. Da kann sich manch anderer Hersteller ein Scheibchen abschneiden.

1
2
Teilen

Keine Kommentare

Kommentiere den Artikel