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Test & Video: Numark Mixtrack Quad

Numark Mixtrack Quad
Der Numark Mixtrack Quad 4-Kanal Controller für Serato DJ Intro. Foto: Numark
  • Autoren-Wertung
  • bewertet 2.5 Sterne
228 bis 279
  • 40%

  • Numark Mixtrack Quad
  • Rezensiert von:
  • Veröffentlich am:
  • Zuletzt überarbeitet: 25. November 2015

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Numark Mixtrack Quad

Der Numark Mixtrack Quad ist einer der preisgünstigsten 4-Kanal Controller. Wurde er zunächst mit Virtual DJ LE ausgeliefert, kommt er seit einiger Zeit mit Serato DJ Intro. Ohne Eingänge für externe Zuspieler richtet er sich an DJs, die mit den vier Kanälen rein digital spielen wollen.

Auspacken / Erster Eindruck

Der Mixtrack Quad entspricht weitgehend der zweiten Ausgabe des Mixtrack Pro, die beide 2013 auf den Markt gekommen sind. Für nur wenig mehr Geld und Abmessung als beim Mixtrack Pro 2 gibt es hier zwei Kanäle zusätzlich. Die Bedienelemente sind überwiegend gleich, nur hat der Mixtrack Quad für die Masterlautstärke statt dem ungewöhnlichen Schieberegler des Mixtrack Pro 2 einen klassischen Drehregler spendiert bekommen.

Die Oberfläche ist im Bereich der Decks mit der Transport-Sektion, den Pads für Cues, Loops & Samples sowie den gerasterten Endlos-Drehreglern für die Effekte normal bemessen. Lediglich die Tempo-Regler und die +/- Tasten für Pitch-Bend sitzen jeweils an der oberen äußeren Rand gedrängt. Der Tempo-Fader ist mit 45 mm einer der kürzeren seiner Gattung, er kommt ohne Klick am Nullpunkt, zeigt aber mit einer kleinen LED das Erreichen der Nullstellung an.

Im zentralen Mixbereich sitzen die Dreh-Regler der EQ Sektion sehr dicht aufeinander, direkt darüber sind mit ebenfalls geringen Abständen die Drehregler für Masterlautstärke, Cue-Gain und Cue-Mix angebracht. Nur der oben mittig sitzende große, klickbare Drehregler zum Browsen in den Tracks und die daneben sitzenden Load-Knöpfe halten sich aus dem Getümmel ein wenig raus.

Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt, das bei großem Druck ein wenig knarzt, aber alles in allem einen für das Geld soliden und wertigen Eindruck macht. An der Unterseite sitzen vier Gummifüße und sorgen für eine rutschfeste Position.

Der Mixtrack Quad wird vom Rechner über den USB-Anschluss vollständig mit Strom versorgt, ein Netzteil gibt es also nicht und damit keine Nerverei mit Verkabeln oder Vergessen.

Die satt laufenden Kanalfader und der leichtfüssige Crossfader haben jeweils 45 mm Verstellweg. Von den Laufeigenschaften sind sie mit deutlich teureren Schiebern nicht zu vergleichen. Die Crossfader-Kurve kann über die Einstellungen in Serato DJ Intro stufenlos zwischen Mixen und Scratchen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Anzeigen zur Aussteuerung fehlen dem Mixtrack Quad, sowohl für die einzelnen Kanäle wie auch für den Masterausgang. Leider gibt es auch keine Gain-Regler pro Kanal, so dass Du Dich zum Angleichen unterschiedlich lauter Songs auf das Autogain von Serato DJ Intro verlassen oder die Kanalfader dafür zweckentfremden musst.

Die beiden 10 cm großen und sehr flachen Jog-Wheels haben eine geriffelte Oberfläche aus schwarzem Kunststoff und seitlich rundum chromfarbigen Kunststoff mit fingerkuppenbreiten Vertiefungen. Sie sind sauber gelagert und laufen schön rund. Sie haben ausreichend Masse, so dass sie sich gut anfühlen und mit entsprechendem Schwung schön auslaufen.

Oberhalb der Jogs sitzen an jedem Deck acht RGB randbeleuchtete Beatpads. Über die direkt darunter befindliche Shift-Taste weist Du der unteren Reihe eine Looping-, Sample- oder Hotcue-Funktion zu. Diese zweite Funktionsebene ist am Mixtrack Quad mit schwarzer Schrift auf rotem Grund gekennzeichnet. Hübsch bei Tageslicht, bei wenig und/oder farbigem Licht bei einer Party kaum noch lesbar. Da solltest Du Dich vorher mit Deinem Controller ordentlich vertraut machen oder ein Pultlicht haben.

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