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Test & Video: Reloop Beatpad 2

Reloop Beatpad2
Reloop Beatpad2. Foto: einfachauflegen.de
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  • Reloop Beatpad2
  • Rezensiert von:
  • Veröffentlich am:
  • Zuletzt überarbeitet: 25. November 2015

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Reloop Beatpad 2

Seit Ende 2013 gibt es das Reloop Beatpad zu kaufen, dass durch seine hochwertige Ausstattung, tolle Verarbeitungsqualität und den Einsatz von djay 2 und djay PRO von algoriddim als DJ Software aufhorchen ließ. Die neue Version Reloop Beatpad 2 wurde auf der musikmesse im April 2015 erstmalig gezeigt – noch nicht zum Anfassen, sondern nur unter einer Plexiglashaube. Lieferbar sein sollte es ab Juni, jetzt kommt es in die Geschäfte. Es hat viele der guten Eigenschaften seines älteren Bruders geerbt, bringt aber zusätzlich pro Deck acht anschlagdynamische Beatpads in leuchtenden RGB-Farben mit. Die Beatpads sind jeweils als Achterblock vollwertig nutzbar und nicht, wie bei einfacheren Controllern, in zwei feste Viererblöcke unterteilt. Damit können neben Hotcues auch Loops, Slicer und Effekte getriggert werden. Letztere werden über das Jog Wheel manipuliert. Keylock und harmonisches Mixen sind direkt über Tasten aktivierbar. Wir haben es mit djay PRO auf dem Mac getestet.

Auspacken / Erster Eindruck

Wo andere Controller für Smartphone und Tablets auf Leichtbau und Transportabilität setzen, ist das Beatpad 2 aus ganz anderem Holz geschnitzt – oder besser: anderem Metall gebaut. Es verfügt – wie auch Reloops Flaggschiff Controller Terminal Mix 8 – über ein stabiles Metallgehäuse, dessen Kanten und Schmalseiten durch Kunststoff geschützt sind. Das führt zu vertrauenserweckenden 4 kg Kampfgewicht.

Reloop Beatpad 2
Das Reloop Beatpad 2 punktet mit professioneller Bauweise und acht vollwertigen, anschlagdynamischen Pads je Deck. Foto: Reloop

Das Beatpad 2 ist klar strukturiert und schön gezeichnet.Die Arbeitsoberfläche ist aus Metall und mit zahlreichen kleinen Inbus-Schrauben befestigt, was einen schön technischen Eindruck macht. Die weißen Beschriftungen der ersten Funktionseben sind gut lesbar. Nur die mittelgrauen, invers dargestellten Beschriftungen auf dunkelgrauer Arbeitsfläche für die zweite, über SHIFT erreichbare Bedienebene sind allerdings selbst bei gutem Licht kaum zu erkennen.

Reloop Beatpad 2 Vorderseite
Das Reloop Beatpad 2 mit seinen großen, flachen Jog Wheels hat vorne zwei gleichzeitig nutzbare Kopfhöreranschlüsse und der Eingang fürs Mikrofon mit Gain-Regler. Foto: Reloop

Die Anschlüsse setzen das gute Bild fort: An der Vorderseite rechts Kopfhörer mit 6,3 mm Klinke und 3,5 mm Miniklinke. Die Lautstärke dafür wie der Cue-Mix werden zentral in der Mixersektion eingestellt. Sehr schön. Erfreulicherweise ebenfalls vorne sitzt die Buchse für das Mikrofon, auch mit 6,3 mm Klinke, daneben der zugehörige, nicht geriffelte und nicht versenkbare Lautstärkeregler, der als Gain-Regler dient. Das externe Mikrofon wird direkt auf den Drehregler der Masterlautstärke geleitet, eine Beeinflussung durch EQs. Filter oder Effekte ist genausowenig möglich wie die Aufnahme in der djay Software.

Reloop Beatpad 2 back
Das Reloop Beatpad 2 hat hinten Cinch- und professionelle XLR-Anschlüsse für die PA, einen AUX-Eingang und eine iOS-Lightning-Buchse. Foto: Reloop

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5 Kommentare

  1. Dass der Crossfader automatisch und ungefragt die Cue-Kanäle wechselt stimmt so nicht.
    Das kann (zumindest bei DJay Pro für iOS) in den Einstellungen aktiviert oder deaktiviert werden.

    Grüße

    DJ Houseband

  2. Ich arbeite mit dem Beatpad 2 und einem iPad Air 2 mit 64 GB.
    Dabei lege ich zu 99 % bei Hochzeiten und Faschingsbällen auf.

    Die Performance des Controllers ist im Zusammenspiel mit dem iPad absolut erstklassig und ich bin mehr als zufrieden.

    Bislang hatte ich (toi toi toi) keinerlei Ausfälle.
    Die Effekt-Sektion ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber handlebar.

    Alles in allem extrem kompaktes aber leistungsfähiges Setup.
    Ganze besonders gefällt mir natürlich auch DJay Pro auch in Verbindung mit dem Spotify-Account.
    Nicht dass ich mich voll auf Spotify verlasse, aber ich hatte nun schon Gigs wo ich zum Beispiel Gäste aus Frankreich hatte, die hatten ganz abgefahrene Wünsche…..mit Spotify überhaupt kein Problem. Die Integration in Djay Pro und das Beatpad 2 ist dabei so lückenlos, dass man den Unterschied zwischen eigener Library und Spotify praktisch nur an der Farbe auf dem iPad merkt.

    Thumbs up!

    Grüße

    DJ Houseband

    • Hallo Thomas, danke, dass Du Deine Erfahrungen mit der Spotify Integration teilst. Wie stellst Du in der Location die Internetverbindung her? Per WLAN oder baust Du z.B. übers Handy eine UMTS / LTE Verbindung auf? Andreas

      • Ich habe ein iPad Air 2 mit Sim-Karte.
        Selbst wenn ich nur 2 Balken Empfang habe, dann reicht das aus um störungsfrei streamen zu können.
        Ist der Empfang schlechter, dann frage ich höflich ob ich das lokale WiFi nutzen darf.

        Wie schon erwähnt darf die Integration von Spotify auf keinen Fall die Basis für die Performance sein. Sondern immer nur eine Ergänzung um im Zweifel Wünsche oder unbedingt notwendige Titel, die nicht in der Bibliothek sind, zur Verfügung zu haben.

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