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Wie du als Hochzeits-DJ richtig durchstartest – Interview mit Markus Rosenbaum

Hochzeits-DJ Markus Rosenbaum
Hochzeits-DJ Markus Rosenbaum

Hallo Markus. Du hattest Anfang des Jahres schon einen Artikel bei einfachauflegen über 10 Marketing Tipps für Hochzeits–DJs geschrieben. Den fand ich sehr spannend. Umso mehr freue ich mich, dass es heute mit unserem Interview klappt. Wenn Du zurückschaust: vor 6 Jahren warst Du noch Angestellter und hast nebenbei mit viel Leidenschaft, aber für kleines Geld in Clubs aufgelegt. Was ist seitdem geschehen?

Markus: Ja. Ehrlicherweise hatte ich damals nicht annähernd verstanden was möglich ist, wenn man das Ganze konsequent angeht. Ich bin so in diese Hauptberuflichkeit, was das DJing angeht, ein bisschen reingerutscht, weil ich bis Ende 2010 tatsächlich angestellt war. Dann habe ich mich mit einer anderen Sache selbstständig gemacht, sodass ich da die Möglichkeit hatte, intensiver aufzulegen. Und dann gab es tatsächlich den entscheidenden Switch, dass ich mich sehr intensiv mit dem ganzen Hochzeitsthema befasst und wirklich geschaut habe, wie man das Thema optimieren kann. Das ist natürlich ein unheimlich großer Markt ist, der aus meiner Sicht damals, aber auch heute, nicht so professionell bedient wird.

Zumindest die Masse der DJs macht das nicht so, wie man das tun könnte was jetzt Blogthemen, Podcasts etc. angeht. Mein Anspruch ist ganz einfach dem Brautpaar den perfekten Service rundherum zu bieten. Das habe ich dann über die Jahre immer weiter ausgebaut. Dadurch waren dann auch ganz andere Bezahlungen möglich, als ich mir das ursprünglich mal vorgestellt habe.

Wie bist Du denn darauf gekommen? Inspiriert von irgendwelchen DJs aus Amerika oder von anderen Hochzeits-Dienstleistern oder weil Du vielleicht selbst Gast auf einer Hochzeit warst? Also wie bist Du darauf gekommen, das Thema einfach grundlegend anders anzugehen?

Markus: Hmm. Also ich hatte tatsächlich noch nicht mal eine Website bis Ende 2012. Dann habe ich mich natürlich umgeschaut, wie das andere machen. Die ehrliche Antwort war bei 9 von 10 Websites: So auf gar keinen Fall. Ich möchte nicht auf eine Website kommen, wo mir ein Mikro entgegengestreckt wird, oder wo ich den Eindruck habe, einen Animateur oder Moderator oder was auch immer zu buchen. Gleichzeitig möchte ich aber auch nicht rüberbringen, dass ich nur der coole Club-DJ bin. Also ganz klar muss sein: Hey, ich bin sowohl Dienstleister als auch DJ und eine gute Mischung zwischen diesen beiden Enden des Spektrums. Also weder derjenige, der nur sein Ding durchzieht, noch die lebende Jukebox.

Und dann ging es wirklich noch in die Richtung zu überlegen, wie baut man das Ganze auf. Wie kann ich gute Inhalte bieten, die für Paare interessant sind und diese Inhalte helfen natürlich auch wieder entsprechend bei Google zu ranken. Das ist tatsächlich noch mal eine ganz frische Entwicklung der letzten 1,5 Jahren, wo ich die Blog-Themen nochmal – was die Frequenz angeht – intensiviert habe. Damit lande ich jetzt bei den relevanten Suchen, also „DJ“, „Hochzeit“, „DJ + Hochzeit + Köln / Düsseldorf“ aber auch bundesweit eigentlich bei den meisten Keywords an 1., 2., oder 3. Stelle . Das bringt natürlich eine Flut an Anfragen.

Auch das ein Thema, das ich in diesem Ausmaß völlig unterschätzt habe. Aber Du fragtest bzgl. meiner Herangehensweise. Es ist nicht mein Ansatz links und rechts Dinge abzuschreiben, übrigens ein Ansatz den leider sehr sehr viele wählen, sondern es wirklich von Grund auf neu zu machen. Im Laufe der Jahre kam dann auch die Idee zu dem Podcast „Verliebt, verlobt, verplant?“, wo ich meines Wissens nach zumindest einer der ersten war, der halt gezielt die anderen Dienstleister der Hochzeitsbranche interviewt hat. Also gar nicht immer nur auf das Thema Musik bezogen, sondern so ein bisschen Rundum-Service.

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