Ärmel hoch ...

12 Schritte zum DJen

DJ
DJ. Foto: phio/pixabay.com

Du hast für 2016 den Entschluss gefasst, mit dem DJen so richtig durchzustarten? Herzlichen Glückwunsch – cool! Das ist kein Sprint, sondern eine lange Reise. Dabei gibt es einiges vorzubereiten, mitzunehmen und mit der richtigen Einstellung auf den Weg zu gehen. Hier sind unsere 12 Schritte für Deinen Durchstart:

  1. Nimm das Auflegen richtig ernst. Musik zu spielen – egal für wie viele Leute und egal bei welcher Gelegenheit – ist ein Privileg und eine Chance. Setze alles daran, dass jeder Track der allerbeste Track ist, den Du zu diesem Zeitpunkt spielen kannst – und spiele ihn so gut, wie Du nur kannst.
  2. Nimm ‘ich bin ein DJ’ nicht zu ernst. So wichtig es auch ist, professionell zu sein – das wichtigste ist, dass Du lächelst, Spaß hast und das auch ausstrahlst, die Hüften schwingst und andere dazu animierst, es Dir gleich zu tun.
  3. Lies alles über die Geschichte der Dance Music, was Du finden kannst. So wie Du keine Fremdsprache sprechen kannst, die Du nicht erlernt hast, wirst Du ein besserer DJ sein, wenn Du weißt, was im New York in den 70er und 80er Jahren passiert ist, 1977 in England oder Ende der 80er in Deutschland.
  4. Kaufe einen Track, den Du liebst, anstelle von 10 Stücken, die Du magst. Kaufe von jedem Track, den Du liebst, nur den einen Mix, der Dich besonders anmacht. Lass die anderen liegen.
  5. Richte Soundhound und Shazam auf Deinem Handy ein. Wenn Du Musik hörst, die Dir gefällt, finde heraus, was es ist.
  6. Wenn Du einen für Dich neuen Track hörst, finde heraus, ob es ein Cover ist oder welche Samples benutzt wurden. Lies über diese Künstler und höre mehr von ihnen.
  7. Mache Discogs.com zu Deiner Homepage. Hier findest Du alles zu Künstlern und deren Veröffentlichungen. Alles.
  8. Suche einen passenden DJ Namen für Dich, unter dem Du auflegst.
  9. Richte Dir unter Deinem DJ Namen je einen Account ein bei Bandcamp.com, Hearthis.at, Mixcloud.com und Soundcloud.com. Erkunde, was es dort an Musik und Mixen aus den Genres gibt, die Dich faszinieren. Hör Dir aber auch andere Genres an.
  10. Erstelle Dein erstes digitales Mixtape, dass Du über Hearthis.at und Mxcloud.com mit Deinen Freunden teilst. Nutze dazu die Aufnahmefunktion Deiner DJ Software.
  11. Vergiss nicht, vor Deinem Set gut zu essen und zu trinken (nein, ich meine keinen Alkohol 😉  ). Eine trockene Kehle oder ein Hungerast sind ein Garant für ein misslungenes Set.
  12. Übe zu Hause vor dem Spiegel Deinen Gesichtsausdruck, wenn Du aus Versehen den Track stoppst, der gerade läuft. Das passiert jedem DJ früher oder später in seiner Laufbahn. Manchen auch mehrfach. So sei lieber richtig vorbereitet.

Welche Tipps hast Du für Leute die mit dem Auflegen anfangen? Was hat Dir geholfen? Teile Deine Erfahrungen in den Kommentaren ….


Foto: phio/pixabay.com

3 Kommentare

  1. Hallo!
    Euer Bericht ist wieder sehr gut geworden… ich selber bin blutiger Anfänger in der DJ-Szene und meine Frage ist, was es genau mit einem Mixtape auf sich hat. Ich weiß zwar bereits das es ein eigener Mix von mir selber ist, aber was mir noch fehlt: Wie läuft das mit der GEMA? Ich kann ja nicht einfach eine Mixtape veröffentlich, wobei ich mir zwar alle Lieder für den eigen Gebrauch gekauft habe aber auch für eine Veröffentlichung?
    Vielen Dank!

    • Hallo Tjard, das ist in der Tat ein Graubereich. So sind schon viele DJ-Mixe aus diesem Grund wieder von Soundcloud genommen worden. Anders sieht es aus bei Mixcloud – hier werden die Künstler an den Einnahmen beteiligt – Mixcloud hat dazu Abkommen mit Verwertungsgesellschaften. Eine andere Alternative ist Apple Music, die durch eine Partnerschaft mit Dubset das Rechteproblem lösen wollen. Auch sogenannte Youtube-Netzwerke lösen das Problem für Dich durch Verträge mit Tausenden von Labels. Happy Mixing, Andreas

  2. auch hallo erstmal, ich bin auch noch Anfängerin in der Sache habe aber schon mixe bei soundcloud und mixcloud hoch geladen, ich mixe mit traktor scratch pro2 und kontrol s8, was mich stört, da ich nur h4 bin, an keine vernünftigen Sampels komme, was nativ instrument free anbietet ist für mich müll

    ich legen techno hardstyle hardcore auf in trance will ich mich auch versuchen und auch handsup

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