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7 Tipps, um einen guten DJ Namen zu wählen

Wähle den richtigen DJ Namen. Grafik: ClkerFreeVectorImages / Pixabay.com
Wähle den richtigen DJ Namen. Grafik: ClkerFreeVectorImages / Pixabay.com

Du bist bereit, Deinen ersten DJ Gig in der Öffentlichkeit zu spielen? Da brauchst Du natürlich einen Namen. An diesem Punkt triffst Du eine wichtige Entscheidung – denn dieser Name wird Dich wahrscheinlich Dein ganzes DJ-Leben lang begleiten. Wähle ihn also weise aus.

Wenn es schon schwierig ist, für sein Kind einen passenden Namen zu finden, ist es umso schwieriger, sich selbst einen guten DJ Namen zu geben. Wie kommst Du also am besten zu einem Namen? Welche Klippen solltest Du dabei umschiffen? Und woran erkennst Du, dass der DJ Name, den Du wählen möchtest, ein guter ist?

Hier kommen meine Empfehlungen für die Wahl Deines guten DJ Namens:

1. Dein eigener Name

Vielleicht hast Du einen Namen, der o.k. ist und – anders als meiner – nicht hundertfach vorkommt. Paul Kalkbrenner hat zum Beispiel mit seinem eigenen Namen gleichzeitig einen unverwechselbaren Namen als Künstler (auch wenn er noch unter anderen Namen auftritt). Sven Väth, Greg Wilson oder Steve Aoki sind weitere Beispiele für weltberühmte DJs, die unter ihrem eigenem Namen auflegen.

Nachteile? Wenn Du tagsüber einen Job als Scheidungsanwalt, Richter oder Leichenbestatter hast und abends Hard-Core Gabber oder Ballermann-Musik spielst, willst Du vielleicht nicht unter Deinem eigenen Namen auftreten wollen. Oder falls Du „Cash in die Täsch“ arbeitest (ts, ts, ts …), willst Du den Damen und Herren von der Steuerfahndung keine Steilvorlage liefern. Denk jetzt darüber nach – noch kannst Du Dich festlegen.

Wenn es Dir aber geht wie mir, und Du zahlreiche Namensvettern hast, von denen sogar einige DJen, schau Dir die anderen Möglichkeiten an:

2. Eine Variation Deines Namens

Bleibe persönlich, ändere Deinen Namen aber irgendwie ab. Vertausche Vor- und Nachnamen (ok, hat mich mit meinem Namen nicht wirklich weiter gebracht). Hast Du noch weitere Vornamen? Oder einen Doppelnamen oder besonders langen Namen als Nachnamen, aus dem Du nur einen Teil nimmst? Versuche Deinen Vor- oder Nachnamen in einer anderen Sprache – für Paul sind Paolo, Pavlos und Paulino nur einige Varianten in anderen Sprachen.

Wenn Dir das auch noch nicht weitergeholfen hat, versuche:

3. Deinen Spitznamen

Hier haben andere den harten Job der Namensgebung für Dich bereits erledigt. Ich war mal „Nummer 7“ (wegen der Aufstellung im Sportunterricht und einem Lehrer, der sich keine Namen merken konnte) und Schulfreunde haben mich „Paule“ gerufen. Beides war als DJ Name bereits belegt – aber Du siehst, was ich meine. Sonst wäre „DJ Paul E“ zum Beispiel ganz cool gewesen. Oder nimm Deinen Spitznamen in Anführungszeichen in die Mitte Deines Namens. Das funktioniert natürlich nur dann gut, wenn Du nicht „Spackie“ oder „Hasenzahn“ gerufen wurdest.

Mit all diesen Namen fühlst Du Dich angesprochen, wenn Dich jemand in einem lauten Club ruft. Anders ist das zunächst bei einem:

4. Einen Kunstnamen

Suche Dir einen gut klingenden Namen – vollständig ausgedacht oder geschickt entlehnt aus einer anderen Sprache. Es gibt so viele Möglichkeiten, Dich inspirieren zu lassen. Wörterbücher, Lexika, Telefonbücher (ja, so was gibt es noch!), Namen von Strassen und Orten, Sternkreiszeichen, siehe Dir Filme bis zum Ende des Abspanns an – der strotzt nur so vor tollen Namen …

Probiere nur aus, ob Dein Wunschname irgendwelche blöden Assoziationen weckt oder in einer anderen (wichtigen) Sprache einfach das falsche bedeutet. Sonst geht es Dir wie damals Toyota mit ihrem Sportwagen MR2: die Kombination aus Buchstaben und Zahl wurde auf französisch zu „merde“. Oder Mitsubishi, die ihren Geländewagen Pajero in spanischsprachigen Ländern und den USA (mit großen spanischsprechenden Bevölkerungsanteilen) lieber Montero getauft haben, weil Pajero im spanischen „Wichser“ heißt.


 

Titelgrafik: ClkerFreeVectorImages / Pixabay.com

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