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Gemini bringt V-Case Software für den MDJ-1000

Gemini V-Case 1.0.0. Screenshot: Gemini
Gemini V-Case 1.0.0. Screenshot: Gemini

Auf der NAMM 2015 hatte Gemini ihn angekündigt, seit Oktober gibt es ihn und wir hatten ihn auch schon im Test bei uns: der CD- und Medienspieler Gemini MDJ-1000. Jetzt liefert – endlich – auch die bislang fehlende Software zur Vorbereitung der Tracks, V-Case.

Deren Fehlen hatten wir beim Test des MDJ-1000 noch bemängelt, war es doch bis jetzt nicht möglich, Tracks für den MDJ-1000 vorzubereiten.

Die Musikverwaltungs-Software arbeitet nur mit dem MDJ-1000 zusammen. Andere, ältere Gemini-Geräte wie Gemini CDJ-700, CDJ-650, CDMP-7000 werden nicht unterstützt.

V-Case 1.0 gibt es für Mac und Windows, es erfordert mindestens einen i3-Prozessor, 4 GB Hauptspeicher und 200 MB Platz auf der Festplatte für die Installation sowie 5 GB für Daten.

Wir haben uns das 67 MG große Paket für den Mac vom ausgesprochen langsamen Gemini Server heruntergeladen. Der Server ist unsicher, er stellt den Download – wie bei vielen anderen Herstellern von DJ-Produkten – über eine ungesicherte Verbindung zur Verfügung. Der Entwickler der Software ist nicht zertifiziert, so dass hier die Sicherheitsmechanismen von OS X nicht nutzbar sind und sich der Nutzer weitere Risiken auf den Rechner holt, wenn er das Paket installiert.

OS X stellt einen deutschsprachigen Installations-Dialog zur Verfügung, V-Case selbst ist in Englisch.

Bei uns gab es unter Mac OS X 10.11.5 einen „Zahnrad“ Button für Einstellungen, der lässt sich aber nicht betätigen. Auch den sonst beim Mac üblichen Befehl im Menü „V-Case/Einstellungen …“ gibt es nicht, selbst über den Standardbefehl „Apfel+,“ lässt sich kein Einstellungsdialog öffnen.

Der Hilfe-Dialog erschöpft sich in einem „About V-Case“, es ist keinerlei Dokumentation oder Hilfe zu der Software verfügbar – abgesehen von einem gut einminütigen Video in Englisch (siehe unten).

Gemini macht keine Angaben über die unterstützten Dateiformate. Zumindest MP3, WAV und M4A funktionieren. FLAC z.B. wird nicht unterstützt.

Die Tracks lassen sich über den Verzeichnis-Baum auf der linken Seiten oder aus dem Finder durch Ziehen mit der Maus in das Arbeitsfenster von V-Case importieren. Ein Paste&Copy wird nicht unterstützt. iTunes ist nicht integriert.

Angezeigt werden Cover-Art, Titel, Künstler, Album-Name, Dauer, Genre, BPM, Key und Bewertung sowie „Datum hinzugefügt“. Die Anordnung und die Breite der Spalten lässt sich durch Verschieben mit der Maus ändern. Wir haben keine Möglichkeit gefunden, weitere Spalten hinzuzufügen oder Spalten auszublenden oder zu löschen.

Mit einem Befehl aus dem Menü oben oder einem Rechts-Klick und dem entsprechendem Befehl aus dem Kontextmenü lassen sich die ausgewählten Tracks analysieren. Das geht auf einem MacPro mit 2,8 GHz Quad-Core relativ zügig voran.

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