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NAMM 2016: Pioneer Pro Audio bringt aktive XPRS Lautsprecher

Pioneer Pro Audio XPRS
Pioneer Pro Audio XPRS Serie. Screenshot: Pioneer Pro Audio

Als Pioneer DJ von KRK aus der japanischen Pioneer Corp. herausgekauft wurde, gehörte dazu auch Pioneer Pro Audio. Diese Tochterfirma ist bislang nur mit einigen Festinstallationen in hochkarätigen Clubs aufgetreten. Nun bringen sie mit der aktiven XPRS Serie eine Produktreihe, die für mobile DJs und kleine Installationen attraktiv ist.

Pioneer Pro Audio XPRS 215S
Die Pioneer Pro Audio XPRS 215S ist ein Doppel-15-Zoll Subwoofer. Foto: Pioneer Pro Audio

Die XPRS Serie besteht aus den aktiven 2-Wege Full-Range Lautsprechern XPRS12 und XPRS15 und dem XPRS215S Doppel-15-Zoll Subwoofer. Die aktiven Komponenten sind von der italienischen Edelschmiede Powersoft Audio, die auch die Verstärker für die amtlichen Club-Installationen von Pioneer Pro Audio liefern. Es stecken Bi-Amps mit Class D Technik drin. Die Boxen verfügen über umfangreiche Schutzmechanismen für Treiber, Strom und Verstärker. Auch sonst haben die Boxen einige Dinge von den großen Geschwistern geerbt.

Die Boxen sind aus 15 mm Birken-Sperrholz gefertigt und mit schwarzem, widerstandsfähigem Lack beschichtet, so dass sie auch die Herausforderungen des mobilen Einsatzes klaglos überstehen. Auf Boxenständern werden sie wahlweise gerade oder mit 7° Vorneigung aufgestellt. Da müssen sie aber erst einmal hin, denn mit 23,1 bzw. 28,5 sind die beiden Tops nicht gerade Leichtgewichte. Richtig zupacken heißt es dann beim Doppel-15er Subwoofer, der knapp 60 kg auf die Waage bringt.

Die Rückseite der XPRS 12
Die Rückseite der XPRS 12 mit dem Anschlussfeld. Foto: Pioneer Pro Audio

Angeschlossen werden die XPRS über jeweils 2 symmetrische Kombi-Buchsen mit XLR bzw. 6,3 mm Klinke. Die Tops haben zusätzlich einen asymmetrischen Eingang mit zwei Cinch-Buchsen. Die XPRS12/15 haben a 12 bzw. 15-Zoll Ferrit-Tieftöner, einen 1,75-Zoll Titan Diaphragma-Kompressions-Treiber und setzen Pioneer Pro Audio’s „AFAST Technologie’ ein, die durch die Verhinderung von stehenden Wellen im Gehäuse der Box die Höhen und Mitten besonders unterstützen soll. Die Hoch-/Mittel-Töner steckt in einem Horn. Dieses kann bei waagerechter Aufstellung der Box gedreht werden, so dass sich auch dann der Schall optimal ausbreitet. Die Boxen erreichen mit 135 dB durchaus amtliche Lautstärken.

Der in die Tops eingebaute DSP bietet vier Einstellungen, um die Lautsprecher an die jeweilige Raum- und Einsatzsituation anzupassen: flat, bass+, speech und wedge (zum Einsatz als Bühnemonitor). Die Übergangsfrequenz des Subwoofers ist wählbar und liegt bei 80 Hz, 100 Hz, 120 Hz oder 150 Hz. Außerdem ist die Phase umkehrbar, um bei Aufstellung mehrere Subwoofer Auslöschungen und Überlagerungen zu vermeiden.

Rückseite der XPRS 215S
Die Rückseite der XPRS 215S mit de, Anschlussfeld. Foto: Pioneer Pro Audio

Details zur XPRS Serie gibt es auf der englischsprachigen Webseite.

Unsere Meinung zu den Pioneer Pro Audio XPRS

Auf den ersten Blick macht Pioneer Pro Audio hier alles richtig. Die Boxen wirken durchdacht konstruiert und hochwertig gebaut. Von der Ausstattung und den Anschlüssen her bringen sie alles mit, was ein mobiler DJ braucht. Einzig vom Gewicht her gehen sie an die Grenze dessen, was ein Einzelner aus dem Kofferraum oder auf eine Stativ wuchten kann. Da bauen andere leichter. Pioneer hat natürlich eine starke Marke, ein großes Vertriebsnetz und einen eingespielten Service. Letztendlich wird der Klang der Lautsprecher mit darüber entscheiden, wie sie im Vergleich zur Konkurrenz punkten.

Die XPRS Serie ist ab Mai 2016 erhältlich, die UVP inkl. MwSt. beträgt €1.299 für den XPRS12, €1.399 für den XPRS15 und €1.699 für den XPRS215S

Hast Du schon eine der großen Club-Installationen von Pioneer Pro Audio gehört? Was sagst Du zu den XPRS Lautsprechern? Der x-te Anbieter von 12- und 15 Zöllern – oder kann Pioneer Pro Audio was, was andere nicht können? Schreib in die Kommentare …


Titelfoto: Pioneer DJ

Promo Video: Pioneer Pro Audio XPRS Serie

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