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Pioneer DJ DDJ-1000 Controller für rekordbox dj

Pioneer DJ DDJ-1000
Der 4-Kanal Controller Pioneer DJ DDJ-1000. Foto: Pioneer DJ

Ein paar Tage vor der NAMM Show 2018, die Ende Januar in Los Angeles startet, kündigt Pioneer DJ den neuen Controller DDJ-1000 an. Der 4-Kanal Controller kommt mit den Jog Wheels, die sich auch in den CD-/Medienspielern des CDJ-2000nxs2 oder den Riesen-Controllern DDJ-RZ(X) und DDJ-SZ(X) finden.

Arbeitsoberfläche des DDJ-1000
Die Profi Jog-Wheels des DDJ-1000 haben neue Displays bekommen. Foto: Pioneer DJ

Anders als bei diesen, findest du in den Jog Wheels zusätzlich hochauflösende, auf deine Bedürfnisse anpassbare Displays, die dir zahlreiche Infos zum Track geben. Das geht bis zur Wellenform inklusive der gesetzten Cue-Punkte, Loops usw. Als Crossfader hat er einen verbesserten Magvel-Fader, der für 10 Mio. Bewegungen ausgelegt ist. Pioneer DJ spricht vom DDJ-1000 als ihrem Controller mit der geringsten Latenz, also Verzögerung, bei Jog-Wheels und Crossfader.

Der DDJ-1000 hat 14 Beat FX, also taktbasierte Effekte, an Bord. Zehn davon sind die beliebtesten der DJM-Mixer, zusätzlich hat Pioneer DJ vier neue spendiert: Enigma Jet, Mobius Saw, Mobius Triangle und Low Cut Echo.

Pro Deck verfügt er über acht große anschlagdynamische Performance Pads. Neben Hot Cues, Pad FX, Beat Jump, Sampler, Keyboard Mode, Beat Loop und Key Shift bieten diese im Keyboard-Modus die Möglichkeit, Hot Cues in Halbton-Schritten zu spielen, den DDJ-1000 also quasi als Musikinstrument zu nutzen. Bei den Hot Cues sind die Pads per „Page“-Taste umschaltbar, so dass du pro Deck sogar 16 Hot Cues triggern kannst.

Er verfügt über Anschlüsse für vier externe Zuspieler, seien es Line-Quellen oder analoge Plattenspieler. Wenn gewünscht, lässt er sich mit diesen auch als stand-alone Mixer , also ohne angeschlossenen Laptop, einsetzen. Die Möglichkeit, Tracks wie zum Beispiel beim XDJ-RX2 direkt von USB-Medien zu spielen, bietet er aber nicht.

Mit zweimal Master- und einem Booth-Ausgang sowie zwei Mikrofon-Eingängen ist er grundsätzlich vollständig ausgestattet. Unverständlicher Weise zeigt sich Pioneer DJ aber als Pfennigfuchser und spart lieber ein paar Cent, anstatt für den Booth-Ausgang auch XLR und für Mic-2 eine Combo-Buchse zu spendieren. So kommen beide nur mir 6,3 mm Klinken-Buchsen.

Rückseite des DDJ-1000
Die rückseitigen Anschlüsse des Pioneer DJ DDJ-1000 bieten viel, lassen aber zweimal XLR vermissen. Foto: Pioneer DJ

Der Sparstift angelegt wurde auch bei der Mikrofon-Sektion. So lassen sich nur beide Mikros gemeinsam an/aus schalten. Ebenso teilen sie sich den 2-fach EQ und die Talk-Over-Funktion. An der Stelle verspielt Pioneer DJ die Chance, ein Gerät anzubieten, das auch die mobilen DJs voll überzeugt.

Punkten kann der DDJ-1000 mit zwei USB-Anschlüssen, so dass zwei DJs Ping-Pong spielen können ohne umzustöpseln. Wie bei anderen Controllern auch, die diese Funktion bieten, müssen sich aber beide DJs eine Kopfhörer-Steuerung teilen (Cue, Lautstärke etc.).

Zusammen mit der neuen Version 5.1 von rekordbox dj bietet der DDJ-1000 erweiterte Möglichkeiten, ähnliche Tracks zu finden.

Pioneer DJ bricht mit dem DDJ-1000 nicht nur die Logik der bisherigen Benennungen seiner Controller. Waren die doch strikt in R- (für rekordbox dj) und S-Modelle (für Serato DJ) benannt. Beim Gerät selbst wagt Pioneer DJ den Schritt, auf eine FX-Sektion zur Steuerung der Effekte in rekordbox dj zu verzichten, sondern setzt voll auf die im DDJ-1000 integrierten Beat FX und Sound FX .

Insgesamt ist der Controller –  trotz der ausgewachsenen Jog Wheels – recht kompakt und mit 6kg vor allen Dingen leicht.

Der DDJ-1000 soll bereits ab Mitte Januar in den Handel kommen. Eine Lizenz für eine Vollversion von rekordbox dj wird mitgeliefert. Die UVP beträgt 1.199 €. Alle Infos zum DDJ-1000 findest du auf der Webseite von Pioneer DJ.


Promo-Video: Pioneer DJ DDJ-1000