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Pioneer DJ DJS-1000 Stand-Alone DJ Sampler

Pioneer DJ DJS-1000. Foto: Pioneer DJ
Pioneer DJ DJS-1000. Foto: Pioneer DJ

Pioneer DJ hat einen neuen Stand-alone DJ-Sampler entwickelt. Mit dem DJS-1000 kannst du über 16 mehrfarbig beleuchtete Step-Eingabe-Tasten und 16 mehrfarbig beleuchtete Performance-Pads Sounds und Phrasen erzeugen und triggern. Den DJS-1000 kannst du wahlweise live spielen oder auch Sequenzen programmieren, abrufen und loopen.

Die Arbeitsoberfläche des Pioneer DJ DJS-1000
Der Formfaktor des Pioneer DJ DJS-1000 entspricht dem CDJ-2000nxs2 und XDJ-1000Mk2. Foto: Pioneer DJ

Die Ausgabe ist über verschiedene Ein- und Ausgängen möglich Zusätzlich bietet der DJS-1000 verschiedene Performance-Features. Auf die Samples lassen sich außerdem Effekte anwenden. Mit dem vertikal angeordneten Touch-Strip lässt sich über die Pitch-Funktion durch einfaches Berühren die Tonhöhe verändern. Oder du spielst mit ihm eine Drum-Roll, indem du die Note-Repeat Funktion nutzt.

Mit dem DJS-1000 kannst du dein DJ-Setup, z.B. aus CDJs oder XDJs erweitern. Natürlich lässt er sich mit anderen Pioneer DJ Geräten über Beat-Sync synchronisieren. Zur Feinanpassung dienen ein Tempo-Slider und die Nudge-Funktion, so dass auch manuelles Beatmatching möglich ist. Mit anderen MIDI-Geräten ist klassisches MIDI-In und MIDI-OUT/THRU eingebaut, weiterhin unterstützt er MIDI über USB.

Auf einem 7“-Vollfarb-Touchscreen werden alle relevanten Infos angezeigt. Er bietet eine Home-Ansicht mit allen Samples sowie je eine Ansicht für Sequenzer und Mixer.

Pioneer DJ DJS-1000 Setup
Der Pioneer DJ DJS-1000 lässt sich nahtlos in ein Setup aus CDJ-2000nxs und DJM-900nxs2 integrieren. Foto: Pioneer DJ

Das Gehäuse des DJS-1000 entspricht dem eines CDJ-2000nxs2, so dass sich der Sampler perfekt in ein Pioneer-DJ Setup aus CDJs und DJM-900nxs2 einreihen lässt. Start/Stop, Cue und Shift-Taste hat er wie den Tempo-Slider vom CDJ-2000nxs2 geerbt. Außerdem hat er vorne links Kopfhörerausgänge mit 6,3mm und 3,5 mm, deren Pegel über einen daneben liegenden Drehregler eingestellt wird.

Weitere Anschlüsse des DJS-1000 sind:

  • asymmetrischer Eingang 6,3 mm Klinke (L(mono) und R)
  • asymmetrischer Cinch-Ausgang und Klinke (OUT/THRU), jeweils L und R
  • 5-poliges MIDI In
  • 5-poliges OUT/THRU
  • LAN (RJ-45, 100TX)
  • USB-B
  • USB-A (oben)
Die rückseitigen Anschlüsse des Pioneer DJ DJS-1000. Foto: Pioneer DJ
Die rückseitigen Anschlüsse des Pioneer DJ DJS-1000. Foto: Pioneer DJ

Über 2.500 Samples von Loopmaster hat der DJS-1000 bereits ab Werk an Bord. Projekte und Samples lassen sich auf USB-Medien speichern. Vom Toraiz-SP16 lassen sich Projekt direkt übernehmen. Zur Erstellung von Projekten und Szenen will Pioneer DJ mit Erscheinen des DJS-1000 die Software „DJS-TSP Project Creator“ zum Download anbieten. Sie soll es sowohl für Windows als auch für Mac geben.

Als Dateiformate verarbeitet der DJS-1000 nur WAV und AIFF, also unkomprimierte Klang-Dateien. Mit komprimierten Dateien, egal ob verlustbehaftet (MP3, M4A) oder verlustfrei (FLAC, ALAC) kann er nichts anfangen.

Unsere Meinung zum DJS-1000

Pioneer DJ hatte zuletzt mit dem Toraiz SP-16 und Toraiz AS-1 Sampler und Sequenzer vorgestellt, die sich an DJ-Producer richten. Das sind sehr mächtige Geräte, für viele DJs, die nicht wirklich erfahren sind in der Musik-Produktion, vielleicht zu komplex. Mit dem DJS-1000 bringt Pioneer DJ nun einen Sampler und Sequenzer in einem Gerät, dafür aber mit dem Formfaktor der großen CDJs. Das dürfte vielen DJs wesentlich besser schmecken. Es entfällt zwar die Möglichkeit mit den Dave Smith Synths Klänge zu erzeugen, dafür ist die Bedienung und die Integration in DJ-Setups wesentlich einfacher.

Der DJS-1000 soll ab Mitte Oktober 2017 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1299 € lieferbar sein.

Alles Infos zum Pioneer DJS-1000 auf der Pioneer DJ

Webseite


Promo-Video Pioneer Video DJS-1000

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