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Pioneer DJ mit kleinem Serato DJ DVS-Battle Mixer: DJM-S3

Pioneer DJ DJM-S3. Foto: Pioneer DJ
Pioneer DJ DJM-S3. Foto: Pioneer DJ

Schon lange hat Pioneer DJ mit dem DJM-S9 einen hochwertigen Battle-Mixer für Serato DJ im Angebot. Jetzt präsentieren sie den DJM-S3, ebenfalls ein Battle-Mixer für Serato DJ DVS. Er ist sehr abgespeckt gegenüber dem DJM-S9, kostet aber auch deutlich weniger – trotzdem erfüllt er noch immer erhöhte Ansprüche.

Die Arbeitsoberfläche des DJM-S3
Die Arbeitsoberfläche des DJM-S3 ist kompakt und auf das Wesentliche beschränkt. Foto: Pioneer DJ

Die eingebaute Soundkarte soll er direkt vom S9 geerbt haben. Ebenso hat er als Crossfader einen der stabilen und verschleissfreien Magvel-Fader eingebaut, der auch im DJM-900NXS2 eingesetzt wird. Das gute Stück ist für mehr als 10 Millionen Bewegungen ausgelegt.

Der dreifach EQ arbeitet als Kill und bis zu +6 dB. Die beiden Filter haben einen separaten Regler bekommen, mit dem du die Resonanz bestimmen kannst. Auch beim Master-Ausgang gibt er sich mit XLR professionell.

Die rückseitigen Anschlüsse des Pioneer DJ DJM-S3. Foto Pioneer DJ
Die rückseitigen Anschlüsse des Pioneer DJ DJM-S3. Foto Pioneer DJ

Der DJ Mixer ist Serato DJ Ready und Serato DJ DVS Enabled. So kannst du nicht nur mit klassischem Vinyl spielen, sondern dir mit Serato DJ auch ein DVS aufbauen. Für das DVS brauchst du neben den Plattenspielern nur noch einen Rechner sowie Control Vinyl.

Es ist gar nicht lange her, da hat Pioneer DJ den DJM-250Mk2 auf der Musikmesse vorgestellt. Der sieht dem DJM-S3 verdammt ähnlich – er kostet aber nur rund die Hälfte von diesem. Der größte Unterschied ist die beigefügt Software. rekordbox dj DVS hier Serato DJ DVS dort. Die große Frage ist, ob Serato DJ diesen Aufpreis gegenüber rekordbox dj rechtfertigt.

Der Pioneer DJ DJM-S3 soll noch im September in den Handel kommen und 549 € UVP kosten. Serato DJ ist im Preis eingeschlossen.

Promo-Video: Pioneer DJM-S3

Alle Infos zum Pioneer DJ DJM-S3 findest du auf der Webseite von Pioneer DJ.

Ausstattungsmerkmale des Pioneer DJ DJM-S3

  • Serato DJ und Serato DVS Enabled
  • eingebaute Serato-spezifische Soundkarte
  • Scratch-freundliches Layout
  • Magvel Crossfader
  • Unabhängige Kanalfilter mit Parametersteuerung
  • Professionelle Klangqualität
  • XLR Ausgang für Master
  • Zwei Kopfhörer-Anschlüsse
  • Separate Mikrofon-Sektion

Unterschiede zum DJM-S9

  • Nur ein USB-Anschluss
  • kein Booth-Ausgang
  • keine eingebauten Effekte (Beat FX)
  • ohne Performance Pads
  • keine Bedienelemente für Serato (Browsen, Laden, Loops, Sampler-Lautstärke etc.)
  • kein Display
  • externes Netzteil (versus internes)
  • Mikrofon nur Klinke statt Kombo-Buchse
  • nur eine Erdungsklemme für den Masseanschluss der Plattenspieler
  • Anschlüsse nicht vergoldet

Unsere Meinung

Es ist gar nicht lange her, da hatte Pioneer DJ mit dem DJM-250MkII einen extrem preiswerten 2-Kanal-Mixer für und mit rekordbox dj DVS herausgebracht. Zwischen diesem und dem Top-2-Kanaler DJM-S9 gab es eine riesige Lücke – vom Preis wie von der Qualität.  Jetzt bringt Pioneer DJ einen gegenüber dem S9 deutlich abgespeckten DJM-S3. Man hätte fast nicht mehr weglassen können. Er eignet sich für ein puristisches DVS-Setup, da du ausser der direkten Kontrolle der Tracks und EQ & Filtering praktisch alle anderen Bedienschritte direkt am Rechner ausführen musst. Schön ist die Parameter-Kontrolle bei den Filtern. Nicht wirklich punkten kann Pioneer DJ bei uns mit dem eingesparten Booth-Ausgang und dem externen Netzteil.

Was sagst du?

Wie gefällt dir der DJM-S3? Passt er zu deinen Vorstellungen eines günstigen Battle-Mixers für Serato DJ? Oder gibt es Dinge, die du an ihm vermisst? Schreibe uns deine Meinung in die Kommentare …

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