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Serato Pyro veröffentlicht, mixt Tracks aus Spotify

Serato Pyro
Serato Pyro. Grafik: Serato

Serato hat heute seine iOS App Pyro veröffentlicht. Diese App nutzt sowohl Tracks, die auf dem iDingsda gespeichert sind als auch einem Spotify Premium Account und mixt sie beatgenau ineinander. Dabei macht Pyro Vorschläge für die nächsten Tracks, basierend auf den Vorlieben des Nutzers. Dabei wird wohl (auch) auf Informationen aus Spotifys Vorschlagsalgorithmus zurückgegriffen.

Der Nutzer kann die zum Abspielen anstehenden Tracks jederzeit umsortieren, welche aus der Liste löschen oder selbst neue hinzufügen.

Auch beim Mixen kann der Anwender eingreifen und den Übergang zum nächsten Track jederzeit manuell starten. Außerdem bietet Pyro so eine Art Beatjumping, also das taktgenaue Hin- und Herspringen im Track.

Das besondere an Pyro ist die extrem einfache Benutzeroberfläche, die fast alle Komplexität vor dem Anwender versteckt. Er verschiebt ähnlich einfach wie bei Bauklötzen die Tracks in der Playlist. Mit einem Wisch nach rechts befördert er einen Track in der Playliste ganz nach oben, ein Wisch nach links entfernt ihn.

Lediglich optische Marker wie Cover-Abbildungen oder ähnliches bietet Pyro in Version 1.1 in der Playliste noch nicht. Alles Bauklötze sehen identisch aus und unterscheiden sich nur durch die Beschriftung mit Artist und Titel. Allerdings sind andere Sichten möglich, die dann auch Cover-Art anzeigen und optisch orientierten Menschen helfen.

Serato Pyro hat – bis auf die eingesetzte Technologie – nichts mit den Produkten aus der Serato DJ Welt zu tun, erweitert also kein vorhandenes Setup mit Serato DJ (Intro), außer vielleicht als externer Zuspieler. Die App richtet sich an Konsumenten, die auf ihren Geschmack zugeschnittene Musik durchgängig hören wollen. Der Musikvorschlagsmechanismus von Pyro hilft aber auch DJs neue Musik zu entdecken.

Pyro läuft auf iPad, iPhone, iPod touch und iWatch. Es ist im iTunes Store kostenlos zum Testen erhältlich.

In einem englischsprachigen Promo Video sprechen die Macher von Serato über die Entwicklung von Pyro. Das hänge ich hier unten rein. Es gibt noch ein zweites Video, dass aber in Deutschland aufgrund der verwendeten Musik gesperrt ist.

Das Geschäftsmodell hinter Pyro ist nicht klar erkennbar. Serato wird ja ein Entwicklerteam nicht zwei Jahre lang arbeiten lassen, um die App jetzt so mir nichts Dir nichts zu verschenken. Also mal gucken, wie lange das Ganze kostenlos nutzbar bleibt oder was Serato demnächst als In-App-Käufe für Pyro anbietet.


Foto: Serato

Promo Video (Englisch): Serato Pyro – Technology behind the app

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