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Test & Video: Allen & Heath ZED60-10FX Mischpult

Test Allen & Heath ZED60-10FX
Test Allen & Heath ZED60-10FX. Foto: Andreas Paul
  • Autoren-Wertung
  • bewertet 4.5 Sterne
  • 80%

  • ZED60-10FX
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  • Veröffentlich am:
  • Zuletzt überarbeitet: 27. Oktober 2018

In den letzten Monaten habe ich mit dem Allen & Heath ZED60-10FX gearbeitet. Hier kommt jetzt der Testbericht zu diesem ausgesprochen portablen Kompakt-Mixer.

Ein paar Worte vorab, da wir hier auf einfachauflegen sonst vor allem DJ-Controller und DJ-Mischpulte testen: Der Allen & Heath ZED60-10FX ist kein DJ-Mischpult! Warum du darüber trotzdem auf einfachauflegen liest? Weil er auch für DJs super praktisch ist und viele DJs solche kompakten Mixer einsetzen. Aber eben nicht als DJ-Mixer, sondern als Sub-Mixer. Also ein zweiter Mixer, der zwischen deinen DJ Controller oder dein DJ-Mischpult und die PA geschaltet wird.

Allen & Heath ZED60-10FX
Allen & Heath ZED60-10FX. Foto: Allen & Heath

Wieso brauchst du so einen Sub-Mixer? Du hast doch schon einen DJ Controller mit Mixing-Sektion oder gar einen ausgewachsenen DJ-Mixer? Weil ein Gerät wie der Allen & Heath ZED60-10FX Dinge kann, die DJ Hardware nicht kann. Das wird für dich als Club-DJ vermutlich weniger relevant sein als als mobiler DJ. Die wesentlichen Merkmale aus DJ-Sicht sind:

  • Anschluss von bis zu 4 Mikrofonen, alle Anschlüsse mit XLR
  • EQ mit parametrisierbaren Mitten (extrem praktisch gegen Rückkoppelungen)
  • Möglichkeit Kondesator-Mikrofone oder z.B. DI-Boxen mit 48V Phantomspannung zu versorgen
  • hochwertige Effekte, z.B. für Sänger
  • Anschlussmöglichkeit für Instrumente, z.B. auch Gitarren mit hochohmigen Ausgängen
  • digitaler Eingang für den Anschluss von Smartphone, Tablet oder Laptop, z.B. für Hintergrundmusik, während dein DJ-Equipment noch nicht auf- oder bereits wieder abgebaut ist.

Angemerkt sei, dass die ZED-Serie von Allen & Heath keine Talk-Over-Funktion kennt. Natürlich kannst du mit dem ZED60-FX aber noch viel mehr machen. Er ist zum Beispiel großartig, wenn du solo oder mit einer kleinen Band auftrittst oder Aufnahmen machst. Aber darum soll es in diesem Test nicht gehen, wir gucken uns den ZED60-10FX aus DJ Sicht in seiner Rolle als Sub-Mixer an.

Die ZED mini Familie

Gucken wir uns erst einmal den nicht so leicht zu merkenden Namen an. Da waren Ingenieure am Werk, die den Namen aus den Merkmalen des Gerätes gebildet haben. Unter dem Namen ZED gibt es eine ganze Familie von portablen Kompaktmixern von Allen & Heath. „60“ steht für die 60 mm langen Kanal-Fader, die unser Testgerät hat. Die „10“ steht für die Anzahl der Eingangs-Kanäle, wobei Stereo-Eingangskanäle wie auch der Stereo-Effektkanal doppelt (mit)gezählt werden. Das „FX“ steht für die digitale Effekteinheit, die das Mischpult an Bord hat.

Wer sich das Portfolio der Allen & Heat ZED mini Mixer anschaut, wird zum einen den ZED60-14FX finden. Der hat einfach vier Eingangskanäle für Mikro oder Line mehr. Und den ZED-10FX und den ZED-10. Diese haben in den Kanälen keine Line-Fader, sondern Drehpotis. Der erste kommt mit der Effekteinheit, der zweite – und einfachste aus der Familie – hat keine Effekte an Bord.

Es gibt noch weitere Geräte aus der ZED-Familie, die sind aber nicht als „mini“ kategorisiert. Dazu gehören einmal die schon länger erhältlichen ZED-6, ZED-6FX und ZEDi-Geräte, zum anderen dann die größeren Pulte mit 2 oder 4 Bussen.

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