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Test & Video: Astera AX10 SpotMax – drahtloser RGBAW PAR mit Akku & IP65

Andreas Paul mit dem Astera AX10
Test & Video: Astera AX10 SpotMax. Foto Andreas Paul
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  • Astera AX10 SpotMax
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  • Zuletzt überarbeitet: 6. April 2018

Beim Astera AX10 SpotMax ist der Name Programm. Es ist ein sehr potenter Akku-Scheinwerfer. In Tests zuvor hatte ich euch bereits den Astera AX3 Lightdrop und den AX5 TriplePar vorgestellt. Das sind super-kompakte und normal-große Akku-Spots mit einer bzw. drei LEDs. In diesem Artikel geht es jetzt um den GANZ großen Bruder mit neun 15 W RGBAW-LEDs. Wie alle Lampen von Astera ist auch der AX10 Akku-betrieben. Hochwertige Bauteile, langlaufende Akkus, amtliche RGBAW-LEDs und Optik, ausgefeilte App, der Betrieb ist auch mit Stromverkabelung möglich und IP65 bietet er obendrein.

Der Astera AX10 ist eingebettet in ein Eco-System bestehend aus Transport-Case mit Ladekabeln, ebenfalls akku-betriebenem Transmitter und einer leistungsstarken App. In einem ausführlichen Praxistest habe ich überprüft, wie weit der Astera AX10 auch in der Anwendung performed.

Astera AX10 SpotMax auf dem Montagebügel stehend
Der Astera AX10 ist konvektionsgekühlt, das heißt lüfterlos. Foto: Astera

Ich hatte einen AX10, den Transmitter Astera Art7 „AsteraBox“ und die AsteraApp auf einem Samsung Galaxy Tab A mit Android 5.1.1 für einige Wochen im Einsatz. Die Astera Produkte hatte die zu dem Zeitpunkt aktuelle Firmware (AX10 5.6.74, Art7 5.7.16, AsteraApp 9.72).

Auspacken

Das Auspacken ist schnell erledigt. In der Packung finden sich neben dem AX10 noch zwei Diffusoren, die den schlanken Abstrahlwinkel von 13° auf 32° bzw. Wallwash mit 17° x 46° erweitern, ein Netzkabel mit Neutrik True1 PowerCon Stecker und eine gedruckte Schnell-Start-Anleitung. Weiter Filter sind als Zubehör erhältlich.

Erster Eindruck

Die formschöne Lampe ist groß und bringt knapp 8 kg auf die Waage. Das Druckguss-Gehäuse aus Aluminium besteht aus drei Teilen. Zwei große Teile sind ungefähr mittig mit einer Dichtung und sechs Inbus-Schrauben zusammengefügt. Vorne hält ein Kranz aus Aluminium mit ebenfalls sechs kleineren Inbus-Schrauben das Frontglas mit einer Dichtung. Wie alle Astera-Produkte ist der AX10 akkugetrieben und entsprechend IP65 staub- und strahlwassergeschützt. Sie ist konvektionsgekühlt, kommt also ohne Lüfter aus und arbeitet geräuschlos. Das Gehäuse macht einen ausgesprochen stabilen und gut verarbeiteten Eindruck. Zwei Ösen für Fangseile sind schräg seitlich am Gehäuse angebracht. Das ist konstruktiv geschickt gelöst, da sie an schrägen Flächen so angebracht sind, dass sie unter dem Montage-Bügel sitzen und kaum über das Profil des eigentlichen Lampenkorpus hinausragen. So bleibt genug Platz um unter dem Bügel mit dem Safety zu rangieren, aber die Ösen stören weder bei Transport, Montage oder Einsatz.

Bedienfeld des Astera AX10
Bedienfeld des Astera AX10. Foto: Astera

Rückseitig findet sich ein LCD Display nebst fünf gummierten Tastern. Vier dienen wie üblich zur Bedienung des Menüs, einer ist der mechanische An-/Ausschalter der AX10. Neben dem Display gibt es eine Status-LED und ein Auge für die optional erhältliche IR-Fernbedienung. Ein weiteres IR-Auge auf der Vorderseite fehlt leider. Es findet sich noch ein „Nippel“ mit GORE-Membran, der den Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit zwischen dem ansonsten hermetisch abgedichteten Gehäuse und der Umgebung ausgleicht.

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