Tests & Besprechungen

Test & Video: Astera AX10 SpotMax – drahtloser RGBAW PAR mit Akku & IP65

Anleitung

Zur Lampe gibt es eine gut strukturierte, in klarem Deutsch verfasste, umfangreiche Anleitung, die du von der Webseite herunterladen kannst. Darin sind neben der Hardware auch zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten der AsteraApp beschrieben. Dieses Handbuch steht als PDF auch direkt in der AsteraApp zur Verfügung.

Zur AsteraApp selbst gibt es leider kein Handbuch. Zahlreiche Dinge, die zur Nutzung der App sehr hilfreich sind, erfährst du aber durch die Youtube Videos, die Astera auf seiner Webseite bereitstellt.

Laufzeit & Laden

Die Frage der Laufzeit stellt sich bei der AX10 eigentlich nicht. Diese ist konfigurierbar bis 20 h. Das löst die Lampe pfiffig, in dem sie die Lichtleistung und damit den Stromverbrauch so reduziert, dass der vorgegebene Wert erreicht wird. Die Laufzeit lässt sich zusätzlich dadurch verlängern, dass du den Bereitschaftsmodus der AX10 konsequent nutzt. Der Ablauf ist dann: Lampen vor Beginn der Veranstaltung aufbauen, einmal einstellen und testen, dann ab in den Bereitschaftsmodus. Der wird dann pünktlich zum tatsächlichen Beginn des Events per manuellem Befehl oder mit Hilfe eines Timers verlassen.

Das Laden dauert je nach vorheriger Entladung des Akkus fünf bis sieben Stunden. Bei uns war der AX10 nach 2-5 Stunden wieder voll, allerdings war auch immer noch entsprechend Restkapazität vorhanden.

Der Ladestand lässt sich über das Menü oder die App kontrollieren. Beim Laden gibt es am Menü der AX10 auch eine Info Prozentangabe darüber, welcher Ladestand zum aktuellen Zeitpunkt bereits erreicht wurde. In der App wird der Füllstand in einem kleinen Symbol grafisch signalisiert.

AsteraApp

Die App ist derzeit nur für Android verfügbar. Astera arbeitet an einer iOS Version und will auf der Prolight+Sound 2018 den öffentlichen Beta-Test dafür starten.

Die App ist sehr leistungsstark. Dadurch dass die AX10 Talkback beherrscht, stehen die aktuellen Informationen aus der Lampe auch in der App zur Verfügung.

Die App habe ich nur auf einem Tablet mit einem relativ kleinen Schirm getestet. Darauf waren alle Bedienelemente scharf abgebildet, gut zu erkennen und recht flüssig zu bedienen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass die Auswahl der Szenen und die Regler für Master- und Gruppenhelligkeit auf zwei verschiedenen, nicht einmal nebeneinanderliegenden Bildschirmen verteilt sind. Ebenso ist die Darstellung der Lampen (Statusanzeige, Gruppenbildung etc.) in der entfernt gegenüberliegenden Gruppe untergebracht wie die Aktivierung von Bereitschaftsstatus oder Diebstahlschutz.

Hat man das erst einmal alles gefunden bzw. weiß, wo man suchen muss, geht die Arbeit gut von der Hand. Und schliesslich geht es hier vorrangig um Ambientelicht. Wer Liveeinsätze steuern möchte, wird die AsteraBox sicherlich lieber an den Ausgang seiner Mischpultes anschliessen. Dazu wird ein Kabel mitgeliefert, dass von XLR (Lichtpult) auf Mini-Klinke (AsteraBox) umsetzt.

Aktualisierungen

Sehr schön gelöst hat Astera das Firmware-Management. Bei uns gab es während des Tests ein Update. Wir mussten lediglich die neueste Version der AsteraApp aus dem Google Store laden. Das Update der App verlief quasi automatisch. Die App brachte dann die AsteraBox (Art7) und, nachdem dies geschehen war, auch alle Lampen im Hintergrund auf den neuesten Firmwarestand. Sehr kommod.