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Test & Video: Astera AX5 TriplePar – RGBAW mit Akku & IP65

Astera AX5 TriplePar. Foto
Test des Astera AX5 TriplePar. Foto: Andreas Paul
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  • Astera AX5
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  • Zuletzt überarbeitet: 3. April 2018

Gerade hatte ich euch den Astera AX3 Lightdrop vorgestellt. Super-kompakte Akku-Spots mit einer RGBW-LED. Hier geht es jetzt um den größeren Bruder, den AX5 TriplePar. Wie alle Lampen von Astera ist der AX5 Akku-betrieben. Von Ausstattung und Daten ist der Astera AX5 entsprechend meiner persönlicher Anforderungen der nahezu perfekte PAR-Scheinwerfer für mobile DJs. Hochwertige Bauteile, langlaufende Akkus, amtliche RGBAW-LEDs und Optik, ausgefeilte App, der Betrieb mit DMX- und Stromverkabelung ist möglich und IP65 bietet er obendrein.

Der Astera AX5 ist eingebettet in ein Eco-System bestehend aus Transport-/Lade-Case, ebenfalls akku-betriebenem Transmitter und einer leistungsstarken App. In einem ausführlichen Praxistest habe ich überprüft, wie weit der Astera AX5 auch in der Anwendung performt.

Ich hatte vier AX5, die dazu passende kleine Lade-/Transportlösung mit vier Ladeplätzen, den Transmitter Astera Art7 „AsteraBox“ und die AsteraApp auf einem Samsung Galaxy Tab A mit Android 5.1.1 für einige Wochen im Einsatz. Die Astera Produkte hatte die zu dem Zeitpunkt aktuelle Firmware (AX5 5.6.74, Art7 5.7.16, AsteraApp 9.72).

Auspacken

Das Auspacken ist schnell erledigt. In der Packung finden sich neben dem AX5 noch zwei Diffusoren, die den schlanken Abstrahlwinkel von 13° auf 32° bzw. Wallwash mit 17° x 46° erweitern, und eine gedruckte Schnell-Start-Anleitung.

Der Astera AX5, hier mit Montagebügel
Der Astera AX5, hier mit Montagebügel. Foto: Astera

Das war’s dann auch schon. Ein Stromkabel liegt nicht bei. Astera geht davon aus, dass die Anwender zu den Lampen entweder die 4er-Ladeplatte oder das Flightcase mit achtfacher Lademöglichkeit dazu kaufen.

Erster Eindruck

Die Lampe ist aus dem Vollen geschnitzt. Das Druckguss-Gehäuse macht einen ausgesprochen stabilen und hochwertig verarbeiteten Eindruck. Es wird von vierzehn schwarzen, sauber montierten Inbus-Schrauben zusammengehalten. Eine Öse für ein Fangseil ist fest in das Gehäuse integriert. Das ist zusammen mit einer Aussparung so geschickt konstruiert, dass sie – anders als die typischen Safety-Ösen an anderen Lampen – praktisch nicht vorsteht.

Es lassen sich an der Rückseite zusätzlich bis zu vier (nicht mitgelieferte) Ösen mit M6-Gewinde montieren. Die Lampe ist konvektionsgekühlt, arbeitet also ohne Lüfter vollkommen leise.

Rückseitig findet sich ein LCD Display nebst fünf gummierten Tastern. Vier dienen wie üblich zur Bedienung des Menüs, einer ist der mechanische An-/Ausschalter der AX5. Neben dem Display gibt es eine Status-LED und ein Auge für die optional erhältliche IR-Fernbedienung. Ein weiteres IR-Auge auf der Vorderseite fehlt leider. Es findet sich noch die Sirene der Diebstahlsicherung und zwei unauffällige „Nippel“ mit GORE-Membranen, die den Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit ausgleichen zwischen dem ansonsten hermetisch abgedichteten Gehäuse und der Umgebung.

Die Rückseite der Astera AX5
Die Rückseite der Astera AX5. Foto: Astera

Auf dem vorderen Metallkranz, der das Glas umgibt, finden sich zwei messingfarbene Kontakte, über die der AX5 in der Ladeschale mit Strom versorgt wird. Die Filter zur Veränderung des Abstrahlwinkels lassen sich ohne Werkzeug einfach und verdrehsicher vor die Glasscheibe einsetzen und werden dort mit einem Schieber sicher verriegelt. Sie sind gut beschriftet, so dass Zweck und Ausrichtung klar ersichtlich sind.

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