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Test & Video: Omnitronic DDC-2000

Omnitronic DDC-2000
Omnitronic DDC-2000. Bild: Steinigke
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  • Omnitronic DDJ-2000
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  • Veröffentlich am:
  • Zuletzt überarbeitet: 6. Oktober 2016

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Omnitronic DDC-2000

Der Omnitronic DDC-2000 ist ein umfangreich ausgestatteter, trotzdem kompakt gebauter 2-Kanal 4-Deck Controller mit Virtual DJ, One DJ und einem Traktor Mapping. Der Controller ist über die externen Eingänge auch im Stand-Alone-Modus zu betreiben und beherrscht DVS. Die Video- und DVS-Funktion wie auch den Betrieb mit externen Zuspielern haben wir nicht getestet.

Omnitronic ist eine der Eigenmarken von Steinigke Showtechnic aus Waldbüttelbrunn in der Nähe von Würzburg. Steinigke ist einer der großen Importeure und Großhändler von Showtechnik, also Instrumente, Ton, Licht und – oha – Kunstpalmen. Neben Omnitronic sind unter DJs von den anderen Eigenmarken auch Eurolite, Futurelight und Alutruss bekannt.

Der Omnitronic DDC-2000 ist vor allem im Internethandel und bei großen Elektronik-Märkten zu finden.

Erster Eindruck

Die Verpackung wirkt etwas lieblos gestaltet: ein bilderloser weißer Karton mit einer langen Liste an technischen Angaben zum Gerät (die leider nicht in allen Punkten mit dem übereinstimmen, was die Bedienungsanleitung schreibt bzw. das Gerät wirklich kann).

Aus dem Karton kommt ein 2-Kanal Controller, der aber zwischen vier virtuellen Decks wechseln kann. Ferner eine Bedienungsanleitung auf Deutsch und Englisch sowie separate Anleitungen zur Installation von One DJ und des Traktor Pro Mappings. Dazu noch ein USB-Kabel. Es ist eigentlich angenehm, dass der Omnitronic DDC-2000 seinen Strom aus dem USB-Kabel bezieht und kein separates Netzteil notwendig ist. Trotzdem ist eine Buchse für ein  6V / 1,5 A Netzteil und sogar eine Kabelsicherung vorhanden. Dazu später mehr.

Die Arbeitsoberfläche ist aus dunklem Metall gefertigt, die um die seitlichen Kanten herumgezogen ist. Ansonsten ist das Gehäuse aus wertigem schwarzen Kunststoff gefertigt. Seitlich hat es unten praktische Aussparungen, so dass das Gerät schön einfach vom Tisch anzuheben ist, ohne dass man zuvor die Finger unter das Gehäuse frickeln muss. Alle großen Encoder sind Push Encoder, ebenso die Drehregler der 3-fach EQs, denen allen noch eine zweite Funktion zugewiesen ist.

Die großen Encoder laufen unendlich und sind gerastert, alle kleinen sind mit Anschlag und gut ablesbarem „Zeiger“, aber ohne Rasterung. Die Regler der 3-fach EQs haben einen gut spürbaren Mittelpunkt. Die gummierten Kappen der Encoder schnell mal abgezogen, kommen vertrauenserweckende Metallstifte zum Vorschein. Die Verarbeitungsqualität der Encoder ist allerdings nicht konsistent. Einige sitzen schön stramm im Gehäuse, die größeren und die sechs der beiden 3-fach EQs wackeln deutlich hin und her.

Auf der Arbeitsoberfläche findet sich neben den Dreh- und Push-Encodern, den Jog Wheels und den Fadern eine Vielzahl von Tasten aus durchsichtigem Kunststoff, die alle einen sauberen Druckpunkt haben. Transparentes Gummi, wie bei vielen anderen Controllern üblich, empfinde ich persönlich als grifffreundlicher. Die jeweils 45 mm kurzen Kanal- und Tempofader (letztere mit Klick am Nullpunkt) laufen schön stramm. Der von oben wechselbare Crossfader flutscht schön leicht von einer zur anderen Seite.

Die Transportsektion besteht aus den drei Gummi-Tasten „Cue Play“, „Cue“ und „Start / Pause“. Eine Tastenkombination, um an den Anfang des Tracks zu springen, ist nicht vorgesehen. Diese Tasten sind hintergrundbeleuchtet und dank der inversen Beschriftung gut ablesbar. Die direkt darüber sitzenden Jog Wheels haben eine berührungsempfindliche Metalloberfläche und Flanken aus griffig geriffeltem schwarzen Kunststoff. Sie sind spielfrei gelagert und laufen sehr ordentlich.

Vorderseite des Omnitronic DDC-2000. Foto Steingke
Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon nebst den passenden Reglern finden sich beim Omnitronic DDC-2000 vorne. Foto: Steinigke

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