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Test & Video: Omnitronic TRM-202 Mk3 Rotary Mixer

Test & Video: Rotary-Mixer Omnitronic TRM-202 MK3
Test & Video: Rotary-Mixer Omnitronic TRM-202 MK3. Foto: Andreas Paul
  • Autoren-Wertung
  • bewertet 4.5 Sterne
  • 80%

  • Omnitronic TRM-202 Mk3
  • Rezensiert von:
  • Veröffentlich am:
  • Zuletzt überarbeitet: 30. Juli 2018

Der Omnitronic TRM-202 Mk3 hat eine längere Geschichte bei Steinigke. Diese Version ist der dritte Anlauf des deutschen Händlers und Importeurs, einen Rotary-Mixer auf die Füße zu stellen. Hatten bereits die ersten beiden Modelle TRM-202 und TRM-202 Mk2 bei der Vorstellung auf Messen für viel Aufsehen gesorgt, gab es wohl Schwierigkeiten mit den zuvor gewählten Lieferanten und deren Lieferqualität. Aber alle guten Dinge sind drei.

Als ich den TRM-202 Mk3 auf der Checkpoint.DJ gesehen habe, konnte ich nicht anders, als eine Teststellung zu vereinbaren. Der kleine Rotary-Mixer ist einfach zu ungewöhnlich, als dass ich ihn nicht ausprobieren wollte. Und das zu einem mit rund 450 € ausgesprochen attraktiven Preis, insbesondere im Vergleich zu anderen Rotary-Mixern, die eher wie Preziosen gehandelt werden.

 

Die Arbeitsoberfläche des Omnitronic TRM-202 MK3
Die Arbeitsoberfläche des Omnitronic TRM-202 MK3 ist nun klar vertikal strukturiert. Foto: Steinigke

 

Auspacken & erster Eindruck

Der TRM-202 Mk3 steckt in einem weißen Karton, den eine lange Liste der Ausstattungsmerkmale des Mixers ziert. Wie schon beim Omnitronic DDC-2000 darf man nicht zu viel geben auf das, was auf dem Karton steht. Da ist z.B, von zehn-stelligen LED-Ketten die Rede. Das Gerät erfreut den DJ aber mit jeweils 12 LEDs in seinen Aussteuerungsanzeigen. Und auch über einen Kopfhörer-Eingang sehen wir mal dezent schweigend hinweg.

Schauen wir uns vielmehr an, was aus dem Karton kommt: rund 3 kg kg schwarzes, rechteckiges Stahlblech. Mit 190 x 250 x 107 mm ist er so kompakt, dass er sicherlich in jedem Rucksack oder Tasche Platz findet. Die Arbeitsoberfläche ist mit acht Torx-Schrauben mit dem Gehäusekorpus sauber verschraubt, ebenso sind die diversen Buchsen und Stecker des Mixers solide mit Schrauben verbunden.

Das Netzteil ist im Gehäuse verbaut, so dass ein normales Kaltgerätekabel die Verbindung mit einer Steckdose herstellt.

Da es ein Rotary-Mixer ist, sucht man Kanal- wie Crossfader natürlich vergeblich. Vielmehr lachen einen insgesamt vierzehn Dreh-Potis in unterschiedlichen Größen an, die für die Bedienung bereit stehen. Die Potis sind aus Hartplastik und sehr kräftig geriffelt, so dass sie sich gut greifen lassen. Jeder Dreh-Poti hat eine gedrehte Alu-Einlage als Zierde und einen gut ablesbaren Zeigerstrich, so dass er auch bei schummrigen Licht gut auszumachen ist.

Zusätzlich finden sich noch sechs Taster zum Umschalten der Eingänge, Mikro an/aus, als Cue und für Cue-Split. Diese sind jeweils schwarz auf schwarzer Arbeitsoberfläche und damit im Dunkeln schlecht zu finden. Bis auf Cue-Split hat aber jede noch eine Status-LED an ihrer Seite, so dass zumindest bei leuchtender LED die Position gut auszumachen ist.

Omnitronic hat dem TRM-202 Mk3 in den Kanalzügen lediglich 2-fach EQs spendiert. Das ist aus meiner Sicht aber ausreichend, da ja durch die drei Isolatoren noch ausreichend Möglichkeiten bestehen, den Klang zu beeinflussen. Verzichtet wurde ebenfalls aus Gain-Regler – das lässt sich aber durch die Drehregler der Kanallautstärke kompensieren – und auf bipolare Filter.

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