DJ Hardware

Test & Video: Omnitronic TRM-202 Mk3 Rotary Mixer

Anschlüsse

An der Vorderseite finden sich der Mikrofoneingang (XLR, verriegelbar) und ein Kopfhörer-Ausgang mit 6,3 mm Klinkenstecker. Auf solchen Spielzeugkram wie eine zweite 3,5 mm Buchse für den Kopfhörer verzichtet der TRM-202 Mk3 konsequenter Weise. Die Regulierung von Mikrofon- und Kopfhörer-Lautstärke erfolgt zentral auf der Arbeitsoberfläche. Der Klang des Mikrofons ist nicht regelbar.

Die rückseitigen Anschlüsse des Omnitronic TRM-202 MK3
Die rückseitigen Anschlüsse des Omnitronic TRM-202 MK3 lassen kaum Wünsche offen. Foto: Steinigke

Als Eingänge stehen je Kanal 2 Paar Cinch-Buchsen bereit. Je eines ist nur für Line-Signale ausgelegt, das andere lässt sich jeweils zwischen Line- und Phono-Signal umschalten. Mit einem kleinen Schraubendreher lässt sich über einen Drehpoti (leider aus Plastik) die Lautstärke des Magnettonabnehmers je Kanal an das Niveau von Line-Quellen anpassen. Sehr komod. Für die Erdung der Plattenspieler gibt es je eine Rändelschraube aus Messing. Diese haben keine Zackenscheiben oder ähnliches, somit lassen sich Kabelschuhe sicher befestigen, lose Kabelenden aber eher schlecht. Die Erdungschrauben sind nicht gegen Verlieren gesichert, haben aber ein ziemlich langes Gewinde, ehe sie tatsächlich das Weite suchen.

Als Ausgänge finden sich rückseitig Record Out (Cinch), der Masterausgang (XLR symmetrisch, Cinch) und ein Booth-Ausgang, der ebenfalls mit XLR symmetrisch und Cinch entzückt.

Bedienungsanleitung des TRM-202 Mk3

Für die Anleitung hat sich Omnitronic ein ordentliches Lob verdient. In klarer deutscher Sprache (und auf Englisch) geschrieben, sind Sicherheitshinweise, die bestimmungsgemäße Verwendung, die Erklärung der Bedienelemente und Anschlüsse sowie die Inbetriebnahme vorbildlich beschrieben. Wirklich gut gemacht! Im Sinne von Bedienungsanleitung wäre es gerade für Einsteiger sicherlich toll, wenn es auch noch ein paar Worte zur Nutzung des Mixers gäbe – aber das bietet auch kaum ein anderer Hersteller.

Bedienung

Die Drehknöpfe lassen sich gut greifen. Die Anordnung der Bedienelemente hat man schnell verinnerlicht, so dass das Arbeiten mit dem kleinen Rotary-Mixer flüssig von der Hand geht. Durch das Weglassen mancher sonst bei DJ-Mixern üblichen Bedienelemente (Gain-Regler, dritte Ebene des EQs, Filter, Effekte …) wirkt das Gerät wie ein Konzentrat auf das Wesentliche.