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Test & Video: Reloop Beatpad 2

Reloop Beatpad2
Reloop Beatpad2. Foto: einfachauflegen.de

Reloop Beatpad 2

Seit Ende 2013 gibt es das Reloop Beatpad zu kaufen, dass durch seine hochwertige Ausstattung, tolle Verarbeitungsqualität und den Einsatz von djay 2 und djay PRO von algoriddim als DJ Software aufhorchen ließ. Die neue Version Reloop Beatpad 2 wurde auf der musikmesse im April 2015 erstmalig gezeigt – noch nicht zum Anfassen, sondern nur unter einer Plexiglashaube. Lieferbar sein sollte es ab Juni, jetzt kommt es in die Geschäfte. Es hat viele der guten Eigenschaften seines älteren Bruders geerbt, bringt aber zusätzlich pro Deck acht anschlagdynamische Beatpads in leuchtenden RGB-Farben mit. Die Beatpads sind jeweils als Achterblock vollwertig nutzbar und nicht, wie bei einfacheren Controllern, in zwei feste Viererblöcke unterteilt. Damit können neben Hotcues auch Loops, Slicer und Effekte getriggert werden. Letztere werden über das Jog Wheel manipuliert. Keylock und harmonisches Mixen sind direkt über Tasten aktivierbar. Wir haben es mit djay PRO auf dem Mac getestet.

Auspacken / Erster Eindruck

Wo andere Controller für Smartphone und Tablets auf Leichtbau und Transportabilität setzen, ist das Beatpad 2 aus ganz anderem Holz geschnitzt – oder besser: anderem Metall gebaut. Es verfügt – wie auch Reloops Flaggschiff Controller Terminal Mix 8 – über ein stabiles Metallgehäuse, dessen Kanten und Schmalseiten durch Kunststoff geschützt sind. Das führt zu vertrauenserweckenden 4 kg Kampfgewicht.

Reloop Beatpad 2
Das Reloop Beatpad 2 punktet mit professioneller Bauweise und acht vollwertigen, anschlagdynamischen Pads je Deck. Foto: Reloop

Das Beatpad 2 ist klar strukturiert und schön gezeichnet.Die Arbeitsoberfläche ist aus Metall und mit zahlreichen kleinen Inbus-Schrauben befestigt, was einen schön technischen Eindruck macht. Die weißen Beschriftungen der ersten Funktionseben sind gut lesbar. Nur die mittelgrauen, invers dargestellten Beschriftungen auf dunkelgrauer Arbeitsfläche für die zweite, über SHIFT erreichbare Bedienebene sind allerdings selbst bei gutem Licht kaum zu erkennen.

Reloop Beatpad 2 Vorderseite
Das Reloop Beatpad 2 mit seinen großen, flachen Jog Wheels hat vorne zwei gleichzeitig nutzbare Kopfhöreranschlüsse und der Eingang fürs Mikrofon mit Gain-Regler. Foto: Reloop

Die Anschlüsse setzen das gute Bild fort: An der Vorderseite rechts Kopfhörer mit 6,3 mm Klinke und 3,5 mm Miniklinke. Die Lautstärke dafür wie der Cue-Mix werden zentral in der Mixersektion eingestellt. Sehr schön. Erfreulicherweise ebenfalls vorne sitzt die Buchse für das Mikrofon, auch mit 6,3 mm Klinke, daneben der zugehörige, nicht geriffelte und nicht versenkbare Lautstärkeregler, der als Gain-Regler dient. Das externe Mikrofon wird direkt auf den Drehregler der Masterlautstärke geleitet, eine Beeinflussung durch EQs. Filter oder Effekte ist genausowenig möglich wie die Aufnahme in der djay Software.

Reloop Beatpad 2 back
Das Reloop Beatpad 2 hat hinten Cinch- und professionelle XLR-Anschlüsse für die PA, einen AUX-Eingang und eine iOS-Lightning-Buchse. Foto: Reloop