Ärmel hoch ...

Warum Du als DJ garantiert einen Erste Hilfe Kasten brauchst (Teil 2)

Rettungsring Erste Hilfe. Foto: blickpixel/pixabay.com
Wird selten gebraucht, aber ist dann umso wichtiger. Foto: blickpixel/pixabay.com

Als digitaler DJ genieße ich viele Vorteile – leichtes, preiswertes Equipment, günstige Musik, die ich ganz bequem im Netz kaufen und sofort herunterladen kann und … Aber letztlich lege ich mit einem Computer und Software auf. Und die können auch mal herum zicken. Wie kann ich mich vorbereiten, um trotzdem aufzulegen? Oder wenigstens auf einem anderen Computer mit meiner gewohnten Software und Musik zu spielen? Da ist Erste Hilfe manchmal gut und teuer …

Wenn ich heute Abend losgehe um aufzulegen, habe ich wie immer meinen Erste Hilfe Kasten dabei. Nein, nicht den für’s Auto, sondern den für den DJ. Mein Erste Hilfe Kasten hat mich schon in ganz unterschiedlichen Situationen gerettet. Je nachdem, was „wehtut“, hält er das passende „Pflaster“ bereit. Da der Kasten durchaus etwas umfangreicher ist, beschreibe ich ihn in drei Teilen.

Als Erste Hilfe Kasten habe ich einen 64 GB großen USB 3.0 Stick dabei. Der ist groß genug, um all das unterzubringen, was ich als DJ im Notfall an Musik und Weichware brauche. Formatiert habe ich ihn mit FAT32 – damit kann er von so ziemlich jedem Computer und CD- bzw. Medienspieler gelesen werden. Noch mehr Musik habe ich auf meinem Smartphone, das ich notfalls über den Kopfhörerausgang mit Hilfe eines entsprechenden Kabels am Cinch-Eingang des Mixers anschliesse.

Robuster USB 3.0 Stick
Ein USB-Stick von LaCie in Rugged Ausführung. Durch seine typische Gummierung aufprallgeschütz bei Sturz und wasser- sowie hitzeabweisend. Foto: einfach auflegen

Musik

Hier habe ich zwei- bis dreitausend Tracks abgelegt. Das ganze im MP3-Format. Normaler Weise lege ich mit verlustfrei komprimierter Musik auf, aber MP3 geht natürlich auch, mit 320 kbps gespeichert. MP3 wird von jeder DJ Software gelesen, auch jede DJ Hardware schluckt das. Dazu meine Playlisten im M3U-Format. Wird auch von fast allem erkannt. Nur die Load- und Cue-Punkte, Loops und Beatgrids sind spezifisch für meine DJ Software, im Notfall kann ich damit aber auch auf jedem anderen Setup auflegen. Muss höchstens ein bisschen mehr per Hand machen und hier oder da mal etwas improvisieren. Der Abend ist aber gerettet.

DJ Software

In einem Verzeichnis liegt die aktuelle Version meiner DJ-Software, einmal für den Mac, einmal für Windows. Dazu die Handbücher und der Registrierungsschlüssel, den ich mir in einer Textdatei abgelegt habe.


Foto: blickpixel/pixabay.com