Ärmel hoch ...

Warum Du als DJ garantiert einen Erste Hilfe Kasten brauchst (Teil 3)

Help-Zeichen, Erste Hilfe
Manchmal kann man davon nicht genug haben. Foto: geralt/pixabay.com

Wenn die Hardware fehlerfrei zusammengestöpselt ist, der Laptop läuft und die Software tut, was sie soll – dann gibt es noch einen Faktor, der für ein unvergesslich gutes DJ-Set unbedingt in Schuss sein muss: der DJ selbst. Ohne den läuft nämlich mal gar nichts. Was muss ich dabei haben, damit ich den Abend gut überstehe? Wie kann ich mich vorbereiten auf Dinge, die mir meine Stimmung in der Nacht versauen könnten? Da ist Erste Hilfe manchmal gut und teuer …

Wenn ich heute Abend losgehe um aufzulegen, habe ich wie immer meinen Erste Hilfe Kasten dabei. Nein, nicht nur den für’s Auto, sondern auch den für den DJ. Mein Erste Hilfe Kasten hat mich schon in ganz unterschiedlichen Situationen gerettet. Je nachdem, was „wehtut“, hält er das passende „Pflaster“ bereit. Da der Kasten durchaus etwas umfangreicher ist, beschreibe ich ihn in drei Teilen.

Ohrstöpsel

Um meine Ohren zu schützen (und die brauche ich als DJ ja nun wirklich), habe ich immer ein paar Ohrstöpsel dabei. Und zwar nicht die einfachen Schaumstoffdinger aus Drogeriemarkt oder Apotheke. Die dämpfen zwar gut, verändern dabei aber den Klang ganz erheblich, da sie die einzelnen Frequenzbereiche in der Musik unterschiedlich stark dämpfen. Deshalb nutze ich die besseren Ohrstöpsel aus dem Musikgeschäft, die die Musik um einen definierten db-Wert absenken, aber dabei den Klang nicht verändern. Die habe ich im Club drin, wenn ich gerade nicht auflege. Selbst beim Auflegen, wenn es auch in der DJ Kanzel richtig laut ist und ich das nicht z.B. durch Herunterdrehen der Monitore ändern kann.

Riegel

Nichts ist schlimmer als Hunger nachts um halb drei, wenn noch zwei oder drei Stunden Auflegen vor mir liegen, aber weit und breit nichts Beißbares herzubekommen ist. Wenn der Blutzuckerspiegel im Keller ist, lässt meine Konzentration nach, ich werde gereizt und die Übergänge schlechter. Da hat mich schon manches Mal ein Energie- oder Müsli-Riegel gerettet. Aus dem Sportgeschäft, machmal gibt es die wirklich Guten auch im Drogeriemarkt. Auch ein Schokoriegel, Stundentenfutter oder Gummibärchen haben schon Wunder getant. Alles Dinge, die sich prima noch irgendwo in der DJ Tasche verstauen lassen.

Getränk

Wenn der nette Kerl von der Bar mal zu lange brauchen sollte, um mir was zu trinken zu bringen, habe ich eine kleine Flasche Wasser oder ein paar Energie-Drinks dabei. Gatorade oder andere isotonische Durstlöscher sind auch super, wenn es richtig heiß ist.

Taschentücher

Immer mal praktisch, wenn doch mal was auskippt in der DJ Kanzel. Und natürlich, wenn mich eine Erkältung plagt.


Titelfoto: geralt/pixabay.com