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Welcher Mac für DJs zum Auflegen?

Apple Macbook Air
Apple Macbook Air. Foto: Apple

Macs sind allgemein bei kreativen Leuten besonders beliebt, so auch bei DJs. Aber welcher Mac ist der richtige? Kannst Du mit jedem auflegen?

Schauen wir uns einmal an, inwieweit das Angebot für DJs geeignet ist. Grundsätzlich gilt: Alle Macs haben Intel Prozessoren. Damit laufen sie mit allen DJ Programmen, insbesondere auch mit Serato DJ (Intro), das keine AMD-Prozessoren unterstützt.Die Mindestanforderung von 4 GB RAM erfüllen bereits die Einsteigergeräte in den verschiedenen Kategorien. Bei allen modernen Macs gilt: CD-Laufwerk – Fehlanzeige. Wenn Du in Deinen Mac CDs einlesen willst, musst Du Dir ein externes CD-Laufwerk dazu kaufen. Ähnlich sieht es aus bei den Massenspeichern, sprich Festplatten, SSD oder dem Apple Fusiondrive, einer Mischung aus beidem. Richtig große gibt es nicht, wer mehr Platz braucht, muss mit externen Speichergeräten erweitern. 

Mit Mac OS X ist ein stabiles und zuverlässiges Betriebssystem an Bord, für das es so gut wie von allen DJ Programmen eine spezifische Version gibt. Das schöne ist, dass beim Mac Betriebssystem viele Funktionen bereits integriert sind, was für einfache Bedienung sorgt und zusätzliche kostenpflichtige Programme überflüssig macht (Backup, Virenschutz, Videoschnitt, Bildbearbeitung, Office-Software etc.)

Desktop Rechner

Schauen wir uns zuerst einmal die stationären Rechner an. Diese für’s DJen anzuschaffen, empfehle ich Dir nicht, da ist ein transportabler Rechner unendlich viel praktischer. Solltest Du aber bereits einen Mac zu Hause haben oder einen für andere Zwecke anschaffen müssen, kannst Du damit zumindest zu Hause auch auflegen. Zum Mitnehmen sind die Rechner halt sehr unpraktisch. Der Mac Pro und insbesondere der Mac mini sind zwar durchaus kompakt, brauchen aber zusätzlich einen umständlich zu transportierenden und empfindlichen Bildschirm sowie separate Tastatur und Maus.

Mac Mini

In der kleinsten Version mit 1,4 GHz auf Niveau eines kleinen Laptops. Mit vier USB 3.0 Anschlüssen immer großzügig bemessen anschlussbereit. Die beiden größeren Modelle kommen mit mindestens 8 GB Speicher, was dicke ausreichen sollte. Flaschenhals bei den Rechnern ist wahrscheinlich die Festplatte, die intern nicht erweitert und kaum selbst ausgetauscht werden kann. Bei größeren Musiksammlungen könnte hier der Platz irgendwann eng werden.

iMac

Ähnlich dürftig erweiterbar was die Festplattenkapazität angeht wie der Mini. Und mit Anschlüssen vergleichbar gut ausgestattet wie dieser. Beim Hauptspeicher geht es beim iMac mit zum Auflegen mehr als ausreichenden 8 GB los. Highlight ist – insbesondere bei den 27-Zoll und Retina 5k Modellen – das riesige Display, auf das so viel mehr Informationen passen im Vergleich zu einem Laptop-Bildschirm.

Mac Pro

Von der Leistung und vom Preis her völlig überzogen für das Auflegen. Das Einzige, was passt, sind auch hier vier USB Anschlüsse. Leider sind die neuen, runden Mac Pros auch nicht mehr wie die alten Mac Pros mit mehreren Festplatten erweiterbar.