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Wenig Geld als DJ? Vieles gibt’s kostenlos!

Beim DJen ist nicht alles kostenlos.
DJen kostet Geld. Aber überlegt ausgegeben, kommst Du auch mit wenig Geld gut zurecht. Foto: blickpixel/Pixabay.com

Selbst als digitaler DJ kann das DJen kann schön ins Geld gehen. Die meisten Software-Pakete für DJs kosten gleich ein paar Hundert Euro. Du brauchst einen ausreichend gute Laptop. Einen DJ Controller, über den keiner lacht. Und auf jeden Fall ein paar ordentliche Kopfhörer…

Schliesslich brauchst Du auch noch Geld, um Dir die Tracks zu kaufen, mit denen Du auflegen willst. Die kosten immer noch genug, auch wenn sie viel billiger sind als Vinyls oder CDs. Bevor Du es merkst, ist der DJ Controller, den Du als Schnäppchen gekauft hast, eine ganz schöne teure Angelegenheit geworden – mit all dem, was Du noch dazu brauchst. Wenn Du ernsthaft auflegen willst, kannst Du aber auch nicht Kompromisse ohne Ende machen. Du kannst nicht mit einem wackeligen Controller arbeiten, der eher der Spielzeugabteilung entsprungen scheint. Die Light- oder Intro-Version einer DJ-Software, mit der Du nicht einmal Deine Mixe aufnehmen kannst, taugt auch nur für den Einstieg was.

Schauen wir doch mal, wie Du mit wenig Geld möglichst viel erreichen kannst und Du Deine Kohle dort ausgibst, wo sie den größten Nutzen stiftet.

Mythos Nummer 1: fürs digitale DJen brauchst Du einen Laptop

Solange Du Deine ersten Schritte machst, tut es auch ein Desktop-Rechner mit einem angeschlossenen Monitor. Einen Laptop brauchst Du erst dann, wenn Du woanders auflegst als nur zu Hause. Selbst bei Freunden kannst Du oft noch deren Rechner mitbenutzen. Nur wenn Du auf Partys Deine ersten Gigs spielst, ist ein tragbarer Rechner wirklich praktischer. Und zum Auflegen in Bars oder einem Club solltest Du schon einen Laptop haben.

Mythos Nummer 2: Nur der neueste und beste Rechner ist gut genug zum DJen

Hoffentlich hast Du bereits irgendeinen Rechner. Nimm, was Du hast. Solange der Rechner nicht älter als vier bis fünf Jahre ist und über genügend Arbeitsspeicher und Platz auf der Festplatte verfügt, sollte er gut genug sein. Notfalls kannst Du Dir für verhältnismäßig wenig Geld zusätzlichen Hauptspeicher und eine neue größere Festplatte oder gar SSD einbauen (lassen). Falls Du Serato DJ nutzen willst, sollte Dein Rechner einen Prozessor von Intel haben, AMD Prozessoren unterstützt Serato nicht.

Richte auf Deinem Rechner einen neuen Benutzer ein, den Du ausschliesslich zum Auflegen nutzt. Ansonsten schmeißt Du von diesem Account alles runter, was Du nicht zum DJen brauchst: Skype, Spiele, Fotos, Videos … Bluetooth und WLAN deaktivierst Du, auch alle Hintergrund-Prozesse, die nichts mit dem Auflegen zu tun haben. So bekommst Du das meiste für Dein Geld und musst nicht unbedingt einen neuen Laptop kaufen.

Wenn Du Dir einen neuen Laptop kaufst, tut es auch ein günstiges Modell. Nur um Netbooks solltest Du einen Bogen machen, da deren Bildschirme zu klein und die Prozessoren zu schwach sind. Es muss nicht das neueste und coolste MacBook Pro sein. Nimm den billigsten Laptop, der die Anforderungen ans DJen erfüllt: Core 2 Duo oder ein besserer  Prozessor 250 GB Festplatte und 4 GB Hauptspeicher reichen. Und es muss nicht das neueste Modell sein. Wenn Du ein Schnäppchen mit einem Modell aus dem Vorjahr machen, nimm das. Das ist alles.


 

Titelfoto: blickpixel/Pixabay.com

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